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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Mutterboden

Mutterboden





Üppig blühende Stauden und Beete, Äste voll süßer Früchte und ein prachtvoller Rasenteppich: Unsere Gartenträume sind selten unbescheiden und handeln meist von paradiesischen Zuständen. Um sie auch nur ansatzweise zu realisieren, ist eine große Portion Mühsal, Phantasie und Geduld erforderlich – und ein guter Mutterboden als Voraussetzung für alles, was im Garten wachsen und gedeihen soll.

Der Mutterboden bedeckt die oberste Bodenschicht mit einer Höhe von etwa 20-30 Zentimetern und ist im Idealfall von krümeliger Struktur, lässt sich leicht bearbeiten, speichert ausreichend Wasser und enthält eine Fülle von Nährstoffen. Eine Mischung aus mineralischen Bestandteilen wie Sand, Kies, Lehm oder Ton sorgt zusammen mit Humus und Kleinlebewesen für eine optimale Durchlüftung.

Hier wandeln Mikroorganismen Pflanzenreste wie verwelkte Blumen, Laub oder Äste in für die Pflanzen notwendige Nährstoffe um und schließen sie so auf, dass sie verwertet werden können. In Kombination mit Wasser und Luft schafft der Mutterboden so die Lebensgrundlage für alle Pflanzen.

Doch jeder Boden ist anders. In machen Regionen ist der Lehmanteil hoch, in anderen enthält der Boden mehr Kalk oder Eisen. Das führt zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen bei Ernte und Blütenpracht. Wir merken es auch bei der Pflege des Gartens: So ist bei einem sehr festen, lehmigen Boden das Jäten von Unkraut besonders anstrengend.

Glücklicherweise können wir die Qualität der Erde in unserem Garten beeinflussen. Wichtig ist die Ansiedlung von Regenwürmern. Sie durchgraben das Erdreich, fressen organisches Material und geben es als humusreiche Bestandteile ab. Ihre Arbeit ist durch nichts zu ersetzen.

Eine zweite wichtige Möglichkeit der Bodenverbesserung ist die Anreicherung mit Kompost. Er ermöglicht eine sinnvolle Verwertung der Gartenabfälle und versorgt den Boden kostenlos mit allen wichtigen Nährstoffen wie Phosphor, Magnesium und Kalium. Weiteres Düngen ist dann in der Regel nicht mehr erforderlich. Das sollte, wenn überhaupt, nur mit genauer Kenntnis der Bodenbeschaffenheit erfolgen.

Der schnellste Weg der Bodenverbesserung: einfach Erde dazu geben. Hier sollten wir auf gute Qualität achten. Aber auch der beste Mutterboden wird nur dann für eine dauerhaft schöne und fruchtbare Vegetation sorgen können, wenn wir ihn pflegen und ihm alle Voraussetzungen bieten, die er für seine Aufgabe braucht.


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