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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Rosen verpflanzen

Rosen verpflanzen





Es gibt viele Gründe, einen alten Rosenstock noch einmal zu verpflanzen. Vielleicht wird das Elternhaus verkauft oder man zieht um und möchte den geliebten Rosenstock mitnehmen, an dem so viele Erinnerungen hängen. Auch ein Anbau, die Verlegung der Grundstücksgrenze oder ein ständig größer werdender Nachbarbaum kann eine Verpflanzung nötig machen. So manche uralte Sorte wurde von Abbruchgrundstücken und aufgelassenen Gärten gerettet, indem mutige Gärtner sich an die Verpflanzung wagten. Wie geht man bei der Umsiedelung uralter Rosenstöcke am besten vor?

Der beste Zeitpunkt für den Rosenumzug

Rosen werden normalerweise während der Vegetationsruhe von Oktober bis März gepflanzt. In Notfällen kann auch eine Verpflanzung im Sommer versucht werden.

Vorbereitung des neuen Standplatzes

Als Erstes muss der neue Standort geklärt werden. Hat man den passenden Platz gefunden, wird der Boden tiefgründig gelockert. Die alte Rosenpflanze wird besser wurzeln, wenn der Boden durchlässig und nährstoffreich ist. Die Durchlässigkeit schwerer Böden kann mit Lavagranulat erreicht werden, leichte Böden werden mit Zuschlagstoffen wie Bentonit oder Gesteinsmehl verbessert. Rosendünger und Kompost gehören nicht in die Pflanzgrube, sondern werden erst nach dem Anwachsen oberflächlich eingeharkt.

Die alte Rose muss drastisch zurückgeschnitten werden

Zuerst wird die Rose so weit zurückgeschnitten, dass man gut an den Wurzelstock kommt. Wenn sie ausgegraben ist, wird der oberirdische Teil der Pflanzenmasse dem erhaltenen Wurzelstock angeglichen. Das heißt, hat man wenig Wurzelstock retten können, darf auch der obere Teil nur klein sein. Auch wenn es schmerzt, einen alten Rosenstock so stark zu schneiden, ist das für das Anwachsen eine Erleichterung. Das alte Holz sollte vorsichtig abgesägt und mit Wundverschluss behandelt werden.

Wie bekommt man den Rosenstock aus der Erde?

Je nach Größe der Rose kann der Wurzelstock sehr mächtig sein. Bei sehr alten Rosenstöcken ist er auch innen morsch und bricht möglicherweise auseinander. Es wird ohne technische Hilfen kaum möglich sein, den kompletten Wurzelstock zu bergen. Am besten zieht man um den Standort einen Graben und legt die Wurzeln so weit wie möglich frei. Dann versucht man, so viel Wurzelanteil wie möglich zu retten. Selbst wenn man nur einen Wurzelteil mit oberirdischem Trieb retten kann, ist schon ein Weiterleben der Rose möglich.

Das Einpflanzen der Rose am neuen Standort

Bevor der betagte Rosenstock nun neu ausgepflanzt wird, kann man ihm durch ein Bad in einem Pflanzenstärkungsmittel nochmals Nährstoffe zuführen, die ein leichteres Anwachsen ermöglichen. Dann wird der Wurzelstock so eingesetzt, dass die Stielbasis mindestens 5 cm unter der Erde bleibt. Eine Veredelungsstelle wird in den meisten Fällen bei so alten Rosen nicht sichtbar sein. Nun muss der Rosenstock gut eingeschlämmt werden. Im Winter ist Frostschutz mit Tannenreisig angebracht. Sollte die Umsetzung während der Wachstumsphase im Sommer erfolgen, erleichtern eine Schattierung und regelmäßiges Gießen den Neuaustrieb.

Alternative Rettungsmöglichkeiten für die alte Rose

Viele uralte Rosenstöcke sind wurzelecht. Das heißt, dass aus jedem Wurzelstück und auch aus Triebstecklingen die Originalrose wächst. Da beim Versetzen sowieso ein starker Rückschnitt erfolgt, sollte man einige schöne Triebstücke mitnehmen, um sie als Steckhölzer zu benutzen. Dazu werden die Triebe in Stücke von 30 cm geschnitten und entblättert. In durchlässiger Gartenerde an einem schattigen Ort kann man die Triebe zu 2/3 in die Erde stecken. Mit etwas Glück treiben einige im Frühling durch. Man sollte sie jedoch noch bis zum Herbst am Standort belassen, bis sie auch zuverlässig Wurzeln gebildet haben.


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