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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Rosen Schädlinge / Ungeziefer

Rosen Schädlinge / Ungeziefer





Rosen gehören im Garten zu den elegantesten und schönsten Pflanzen. Jedoch klagen viele Rosengärtner immer wieder über Ungeziefer oder Krankheiten, die die Rosen befallen und damit die Blühfreude häufig beeinträchtigen. Deshalb folgen an dieser Stelle Schaubilder für verschiedene Krankheiten oder Schädlinge sowie Tipps, um Abhilfe zu schaffen.

Beim Sternrußtau zeigen sich auf den Rosenblättern braunviolette bis schwarze Flecken. Befallene Blätter vergilben in der Folge und fallen ab. Im Sommer sind dann befallene Rosen oftmals vollkommen entlaubt, wobei feuchte Witterung den Befall noch zusätzlich fördert. Deshalb ist anzuraten, beim Wässern nicht das Laub zu benetzen oder so zeitig zu wässern, dass die Blätter mit Einbruch der Dunkelheit abgetrocknet sind. Gefallenes Laub sollte ständig entfernt und am besten verbrannt werden. Im Herbst werden die Triebe stark zurückgeschnitten, ohne die Veredlungsstelle dabei zu beeinträchtigen. Zusätzlich können bei ersten Symptomen eines Befalls chemische Mittel zur Anwendung kommen.

Die Rosenzikade ist verantwortlich für weißliche Sprenkel auf den Blättern. An der Unterseite der Blätter saugen hellgrüne Larven sowie geflügelte, bei Berührung wegspringende Zikaden. Die Saugschäden werden zuerst an der Mittelrippe sichtbar, später erfassen sie die gesamte Blattspreite. Sofort bei Befallsbeginn sollten spezielle Mittel aus dem Gartenfachhandel zum Einsatz kommen.

Ähnlich verhält es sich mit der Blattrollrosenblattwespe. Die etwa acht Millimeter großen Larven sind für das Einrollen der Fiederblätter vom Blattrand bis zur Mittelrippe verantwortlich. Erwachsene Larven lassen sich im Juli zu Boden fallen und überwintern hier. Daher sind oftmals in den gerollten Blättern keine Larven zu finden. Hier hilft lediglich das regelmäßige Entfernen der befallenen Blätter sowie deren Vernichtung. Auch hier ist eine Behandlung mit speziellen chemischen Mitteln unverzichtbar.

Vor allem an Wild- und Kletterrosen macht sich gern die Rosengallwespe zu schaffen. An den Trieben hinterlässt sie grünliche bis rötliche, klumpige Gebilde, sogenannte Schlafäpfel, in unterschiedlichen Größen. Schlafäpfel sind die Gallen der Rosengallwespe. Der Schaden ist zwar meist unbedeutend, aber der Schmuckwert wird beeinträchtigt. Deshalb sollten die Triebe mit den Schlafäpfeln entfernt und verbrannt werden. Ein typisches Schaubild hinterlässt der Rosentriebbohrer.

Der Abwärtssteigende Triebbohrer ist durch einen von oben nach unten gehenden vier Zentimeter langen Gang im Trieb zu erkennen. Der Aufwärtssteigende Triebbohrer frisst im Rosentrieb von unten nach oben einen etwa neun Zentimeter langen Gang. Durch den Befall mit Rosentriebbohrern welken ab Juni plötzlich die Triebspitzen und vertrocknen.

Beim Längsschnitt durch den Trieb ist die bis zu 1,5 Zentimeter lange Larve der betreffenden Triebbohrerart zu finden. Bei der Rosenpflege in kleineren Beständen ist die effektivste Bekämpfung das Abschneiden und Verbrennen der welkenden Triebe, so lange sich die Larven noch darin befinden.


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