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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Schachtelhalm

Schachtelhalm





Kein Gärtner ist sehr begeistert davon, wenn er Schachtelhalme in seinem Garten entdeckt. Dies liegt vor allem daran, dass der Schachtelhalm sehr zähe Wurzeln hat, die sich unter der Erdoberfläche weit verzweigen und einige Meter tief in das Erdreich hineinwachsen können. Entsprechend schwer sind die Wurzeln zu entfernen. Da sich der Schachtelhalm durch die Bildung von Sporen vermehrt, kann die Verbreitung auch kaum kontrolliert werden.

Der Schachtelhalm ist auch unter den Namen Equisetum arvense, Acker-Schachtelhalm, Zinnkraut, Acker-Zinnkraut, Katzenwedel, Pferdeschwanz, Schaftheu, Pfannebutzer oder Scheuerkraut bekannt.

Eigentlich tut man dem Schachtelhalm ein wenig Unrecht, wen man ihn nur als Unkraut bezeichnet. Die Schachtelhalme, die heute bei uns wachsen, sind die letzten Überlebenden einer früher sehr artenreichen Gruppe von Gefäßsporenpflanzen und können eigentlich als lebende Fossilien bezeichnet werden. Schon im Altertum wurde der Schachtelhalm als Heilkraut verwendet. Man sprach ihm eine blutstillende Wirkung zu und schätzte ihn als Lieferant von Kieselsäure. Wenn man aus Teilen des Schachtelhalms einen Tee zubereitet, kann dieser bei Nierenerkrankungen sowie Infektionen der Harnwege lindernd wirken. Auch chronischer Husten und Ödeme können mit dem Tee aus Schachtelhalmen behandelt werden. Als Konzentrat wird der Schachtelhalm von Sportlern zur Stärkung von Bändern und Sehnen angewandt und auch in der Behandlung von Arthrosen findet der Schachtelhalm Verwendung.

Um einen Tee aus Schachtelhalmen zuzubereiten, sollte man sich aber sehr gut mit der Pflanze auskennen, da mache Arten auch giftig sein können.

Findet man Schachtelhalme in seinem Garten, ist dies fast immer ein sicheres Zeichen von Staunässe. Man sollte also an den befallenen Stellen für eine gute Drainage sorgen, denn bei trockenen und mageren Böden tritt der Schachtelhalm kaum auf. Ist eine Stelle des Gartens erst einmal vom Schachtelhalm befallen, ist es nicht so leicht, ihn auch wieder loszuwerden. Man sollte schon bei den ersten Halmen möglichst schnell dafür sorgen, dass man sie mitsamt den Wurzeln aus dem Boden entfernt. Ansonsten bildet der Schachtelhalm recht schnell ein dicht gewachsenes Wurzelgeflecht, das sich nur schwer wieder entfernen lässt. Deshalb sollte der Boden regelmäßig aufgelockert werden und auch kleinste Wurzelstücke müssen sorgfältig entfernt werden, da auch sie wieder austreiben können.

Hat man den Schachtelhalm entfernt, kann man mit einer aus ihm hergestellten Jauche oder einem Kaltwasserauszug schwächere Pflanzen stärken oder saugende Insekten, wie z.B. Blattläuse, damit bekämpfen. Dabei hilft die im Schachtelhalm enthaltene Kieselsäure.

Auch ein Befall von Mehltau und Rost bei Obstbäumen, Rosen oder Tomatenpflanzen kann bekämpft werden, indem man die betroffenen Pflanzen mit einem Schachtelhalm-Tee besprüht.




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