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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Schneckenkorn

Schneckenkorn





Blumen- und Gemüsegärtner gehen wieder ihrer geliebten Beschäftigung nach, es wird gesät und gepflanzt und jeder hofft auf ein Blumenmeer oder eine ertragreiche Ernte. Aber da hegt so mancher seine Erwartungen - und hat sozusagen die Rechnung ohne die Schnecken gemacht! Wenn die gelben, braunen oder schwarzen gefräßigen Nacktschnecken das Salatbeet oder die zarten Blumenpflänzchen erst einmal zu ihrem Revier auserkoren haben, ist guter Rat teuer.

Natürlich kann man in gewisser Weise vorbeugen, indem man die Erde immer gut auflockert, nie abends gießt, Pflanzen erst ab einer gewissen Größe auspflanzt oder erst in Spätherbst nach der Eiablage umgräbt. Aber man wird letztendlich doch zu rigoroseren Methoden greifen müssen, um die Plage in den Griff zu bekommen.

Obwohl auch Schneckenzaun, Bierfalle oder das mühsame Absammeln der schleimigen Exemplare etwas Abhilfe schaffen können, verspricht die Anwendung von Schneckenkorn den sichersten Erfolg.

Schneckenkorn sollte grundsätzlich so zeitig wie möglich eingesetzt werden, damit die Schnecken sich nicht erst ausbreiten können. Das Schneckenkorn sollte möglichst auf die ganze gefährdete Fläche ausgebracht werden.

Der Schutz einzelner Pflanzen ist dagegen meist wirkungslos. Grobkrümelige Bodenoberflächen sollten vor dem Ausstreuen geglättet werden. Nur nach starkem Regen ist Nachstreuen erforderlich, da die im Angebot befindlichen Schneckenkörner bei normalen Regenwetter ihre Wirksamkeit behalten. In trockenen Perioden empfiehlt es sich sogar, nach dem Ausstreuen die Körner leicht zu wässern.

Entsprechend der Wirkstoffzusammensetzung, gibt es unterschiedliche Arten von Schneckenkorn. Verbreitet sind Präparate auf der Basis von Eisen-III-Phosphat. Sie wirken verzögert; das heißt, die Schnecken verenden erst nach Tagen in ihren Verstecken. Die Wirkstoffe zerfallen in Pflanzennährstoffe und düngen somit gleichzeitig den Boden.

Eine zweite verbreitete Art wirkt auf der Basis von Metaldehyd. In gewisser Weise nachteilig ist bei ihnen neben einer hohen Wirksamkeit, dass die Kadaver der Schnecken und Schleimreste sichtbar im Garten verbleiben. Dadurch besteht eine geringe Gefährdung von Vögeln, wenn diese die Schneckenreste einschließlich Gift aufnehmen.

Die oft gestellte Frage nach dem Risiko beim Einsatz von Schneckenkorn, beantwortet sich bei den in Deutschland angebotenen Produkten recht eindeutig. Die Dosierung der Wirkstoffe und der Zusatz von Abwehrstoffen gegen ungebetene Fressgäste schließen - außer dem vorgenannten Fall - Schädigungen beim Menschen, unseren Haustieren und Nutztieren im Garten faktisch aus. Missbrauch ist allerdings nicht ausgeschlossen.

Noch ein Tipp zum Schluss:


Es gibt Blumen- und Gemüsesorten, die relativ resistent gegen Schneckenbefall sind. Ein Blick in die einschlägige Literatur oder das Internet könnte also helfen, die Freude am Garten zu erhöhen!


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