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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Sträucher schneiden

Sträucher schneiden





Wenn sie alleine stehen, haben Sträucher von Natur aus einen harmonischen, malerischen oder auch bizarren Wuchs. Trotzdem geht es nicht ganz ohne Formgebendes Schneiden.

Schon beim Pflanzen muss beachtet werden, wie groß und breit die Sträucher werden. Dies ist bei Jungpflanzen meistens noch nicht sichtbar. Wenn zu dicht gepflanzt wird, können sich die Sträucher nicht zu ihrer vollen Schönheit entwickeln, und müssen immer wieder zurecht gestutzt werden.

Warum Sträucher schneiden?

Der Grund warum Bäume oder Sträucher geschnitten werden ist, dass die spezielle Wuchsform welche meistens schon in der Baumschule fachgerecht angelegt wurde, weiter unterstützt wird. Durch das Schneiden wird dem schnellen Altern der Pflanze vorgebeugt und ihre Wuchsfreudigkeit über lange Zeit erhalten.

Arten des Schnittes von Sträuchern

Pflanz- oder Erziehungsschnitt:

Dieser erfolgt nur im Frühjahr, auch wenn die Pflanze im Herbst gesetzt wurde. Hier werden die Triebe um ein Drittel oder bis zur Hälfte eingekürzt. Die Seitentriebe werden pyramidal abgestuft und gleichmäßig um einen Mitteltrieb gruppiert. Ältere Pflanzen werden schwächer ausgeschnitten wie jüngere, damit diese sich besser verzweigen. Sträucher mit Ballen werden nach dem Pflanzen nicht oder nur etwas geschnitten.

Erhaltungsschnitt

Dieser erfolgt alle 2 bis 3 Jahre im zeitigen Frühjahr, oder im Herbst. Sträucher die im Frühling und Sommer blühen, bilden gleich nach dem Abblühen neue Blütentriebe für das kommende Jahr aus. Diese dürfen natürlich nicht geschnitten werden. Daher ist es ratsam gleich nach der Blüte den Rückschnitt vorzunehmen. Es wird altes und schwaches Holz entfernt. Die abgeblühten Triebe werden an der Basis oder über der Ansatzstelle junger Triebe ganz herausgenommen.

Verjüngungsschnitt

Dieser erfolgt im zeitigen Frühjahr oder im Herbst. Jedes Jahr müssen folgende Sträucher geschnitten werden. Fuchsie, Silberstrauch, Johanniskraut, niedrige Ziersträucher wie Säckelblume, Fingerstrauch und Spätsommerblüher wie Sommerflieder, Bartblume, oder Buschklee.

Der Grund dafür ist, dass sie nur an den Trieben blühen, die frisch gewachsen sind. Daher werden sie am besten im März bis auf wenige Augen zurück geschnitten.

Bei Sträuchern die nicht jedes Jahr geschnitten werden müssen, werden im unregelmäßigen Jahresabstand die überalterten Äste auf 30 - 50 cm gekürzt. Altes und totes Holz wird direkt an der Basis geschnitten.

So entstehen an den verbliebenen Ästen neue Sprossen, welche sich verzweigen und dem Strauch wieder eine natürliche Wuchsform geben.

Folgendes sollte beim Schneiden beachtet werden:

- nur scharfe Scheren oder Sägen benutzen
- große Schnittflächen mit Wundverschlussmittel bestreichen
- große Seitenäste besser auf zweimal absägen, damit ein abreißen verhindert wird
- Äste bis zur Ansatzstelle oder bis zur nächst tieferen Verzweigung abschneiden
- abgestorbene Triebe bis ins gesunde Holz hinein abschneiden
- Wildtriebe direkt an ihrer Ansatzstelle entfernen
- zu dicht stehendes, nach innen wachsendes, schwaches und überaltertes Holz jährlich entfernen
- Pflanzen nach dem Erziehungsschnitt erst wieder schneiden, wenn sie ihre Grundform erreicht haben.


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