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Gartengemeinschaft - Gartenpflege - Trompetenblume überwintern

Trompetenblume überwintern





Die Heimat der Trompetenblume (bot. Brugmansia) ist Südamerika. Sie gehört zur Gruppe der Nachtschattengewächse. Es gibt unterschiedliche Arten des Trompetenbaums. Die wohl bekanntesten Arten sind die Datura arborea und die Datura suaveolens. Die Trompetenblume ist eine der beliebtesten Kübelpflanzen und wird zum Highlight in jedem Garten. Sie bezaubert durch ihre großen trompetenähnlichen Blüten in kräftigen Gelb- bis Rottönen. Ihre Blätter sind gestielt und eiförmig, dabei ganz leicht behaart. Ihr betörender Duft wird von geruchsempfindlichen Menschen als sehr intensiv empfunden. Die Engelstrompete – wie sie auch genannt wird – kann eine stattliche Höhe von ca. 5 Metern erreichen.

Die Trompetenblume steht am liebsten in der vollen Sonne an einem geschützten Plätzchen im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon. Die Blütezeit ist Juni bis August. Sie benötigt außerdem viel Platz, da mit einem Zuwachs von ca. 0,50 bis 1,50 m pro Jahr zu rechnen ist. Die Engelstrompete ist sehr durstig. Sie benötigt an sehr heißen Tagen bis zu 30 Liter Wasser. Das heißt: Die Pflanze muss morgens und abends gegossen werden. Um ihren hohen Nährstoffbedarf zu sättigen, benötigt sie einmal wöchentlich Dünger.

Die Trompetenblume kann auch sehr gut in den Garten gepflanzt werden. Dazu ist es jedoch erforderlich den Wurzelballen zuvor mit einem Jutesack zu umwickeln. Allzu häufiges Umtopfen bekommt ihr allerdings nicht so gut. Ab Mitte August ist das Düngen einzustellen, damit sich die Engelstrompete auf die Überwinterung einstellen kann. Verblühte Blüten sind regelmäßig abzuknipsen. So gehen wichtige Nährstoffe nicht verloren und die Engeltrompete bringt bis zum Frostbeginn ständig neue Blüten hervor.

Ein Rückschnitt sollte erst im Frühjahr erfolgen. Bei Raumknappheit kann auch schon im Herbst zurückgeschnitten werden. Vor dem ersten Frost muss die Pflanze ins Haus oder Winterquartier. Das Überwintern ist eigentlich recht unkompliziert. Überwintert die Trompetenblume im Keller, muss sie nach dem Rückschnitt noch einige Tage auf der Terrasse oder dem Balkon verbleiben. Die Schnittstellen würden im Keller immer wieder ausbluten.

Die ideale Standorttemperatur liegt bei 5 bis 10 Grad Celsius. Gegossen wird sehr sparsam, jedoch so, dass der Boden nicht völlig austrocknet. Ganz wichtig ist die regelmäßige Kontrolle des Winterquartiers. Ist es zu warm fängt die Pflanze viel zu früh an auszutreiben. Ein kühleres Plätzchen bekäme ihr dann besser.

Kommt es zu einem Befall von Spinnmilben, Blattläusen oder der roten Spinne, kann mit handelsüblichen Mitteln Abhilfe geschaffen werden. Auch Schnecken lieben die Blätter des Trompetenbaums. In diesem Fall muss Schneckenkorn zum Einsatz kommen. Auch Raupen sind lästige Plagegeister und fressen in kürzester Zeit Blätter bis auf das Gerippe ab. Entweder muss man die Nimmersatte absammeln oder ein Spritzmittel einsetzen. Sinken die Temperaturen im Freien nicht mehr unter 10 Grad Celsius kann die Engelstrompete wieder ins Freie. Wurde im Herbst nicht zurückgeschnitten, so ist dieses nun notwendig, damit es viele neue Blüten gibt. Ab jetzt muss auch wieder regelmäßig gedüngt werden.


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