Zunächst ist bei der Anlage eines Gartenteichs darauf
zu achten, dass dieser die notwendige Tiefe aufweist, so dass
Goldfische darin überleben können. Eine Mindesttiefe
von 120 cm ist auf jeden Fall empfehlenswert. Hierbei können
verschiedene Ebenen eingeplant werden, die den Teich in Zonen bis zum
Grund abfallen lassen.
Die Mindesttiefe ist deshalb so wichtig, um den Goldfischen ausreichend
Sauerstoff zu gewähren und damit der Teich im Winter nicht
vollständig zufriert und die Goldfische unter einer Eisschicht
überleben können. In den seichteren Zonen
können passende Teichpflanzen angepflanzt werden. Diese geben
dem Teichbereich ein schönes Bild und bieten auch den Fischen
Sauerstoff und Nahrung.
Es empfiehlt sich auch der Einsatz eines Springbrunnens oder einer
ähnlichen Wasserumwälzanlage. Diese sorgt
für Reinheit und Frische des Wassers und bietet den
Goldfischen gerade im Hochsommer ausreichend Erfrischung. Man kann dies
daran beobachten, dass sie während der Sommermonate sehr gerne
unter dem Wasserstrahl verweilen.
Beim Kauf der Goldfische ist darauf zu achten, dass nicht zu viele
Fische entsprechend des Teichvolumens gekauft werden. Hierbei sollte man die Größe des Teichs angeben und
sich in einem Tierfachgeschäft beraten lassen. Es kann sonst
sehr schnell zu einer Überpopulation und dem Auftreten von
Krankheiten kommen. Sollten die Fische sehr viel Nachwuchs bekommen,
wäre daran zu denken, einige Jungfische in einem gewissen
Alter auszusiedeln, zu verschenken etc.
Beim Kauf der Goldfische ist darauf zu achten, dass diese
nicht ruckartig in das Teichwasser geworfen werden. Vielmehr sollte man
sie einige Zeit in der gekauften Plastiktüte belassen, diese
in den Teich legen und die Fische so an die Temperatur des Wassers
gewöhnen.
Wenn man Goldfische hat, muss man auch darauf achten, dass diese nicht
durch andere Tierarten in ihrer Lebensweise bedroht werden. Das
Auftreten von Fröschen ist ungefährlich, da diese
normalerweise die Fische nicht angreifen oder als Beute ansehen.
Anders sieht es mit dem Fischreiher aus. Um diesen abzuschrecken,
können Attrappen größerer Vögel in
die Nähe des Teichs gestellt werden. Im Winter sollte der
Teich mit einem Netz abgedeckt werden, um den Reiher nicht in die
Nähe der Fische kommen zu lassen. Auch Katzen sind vorsichtig
zu beobachten.
Gelegentlich sollte die Qualität des Wassers
überprüft werden. Hierzu kann man sich Material in
Zoo,- und Gartenfachgeschäften besorgen. Sollte von einer
bestimmten Substanz zu viel oder zu wenig im Teich enthalten sein, gibt
es Mittel zu kaufen, die dieses Ungleichgewicht ausgleichen
können.
Dann dürften sich bei regelmäßiger
Fütterung die Fische rundum Wohlfühlen und man hat
lange an ihnen Freude.
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