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Gartengemeinschaft - Gartenteich - Koifutter

Koifutter





Wer kennt dieses Szenario nicht: In einer (größeren) Zoohandlung stehen vor Freude laut quietschende Kinder rund um einen künstlich angelegten Teich. Ihre Arme haben sie trotz Verbotes bis zu den Ellenbogen in das Wasser gehängt und warten darauf, dass ganz besondere Fische an ihren Fingern "knabbern". Das tut nicht weh und die Fische lassen sich manchmal sogar "streicheln". Doch was sind das für merkwürdige Fische? Was fressen sie?

Es handelt sich hierbei um die in vielen deutschen Gartenteichen so beliebten KOIs. Ihre Vorfahren stammen aus dem chinesischen Raum. Schon rund 500 Jahre vor Christus beschäftigte man sich dort mit der Zucht dieser Karpfenart. Allerdings dienten diese KOIs rein zum Verzehr. Durch Kriege gelangte der KOI 200 Jahre nach Christus nach Japan, wo er bis heute in höchster Qualität und in damals unbekannten Farben gezüchtet wird.

Japan ist auch nach wie vor der größte Exporteur diese schönen Fische, die mittlerweile Liebhaber in der ganzen Welt gefunden haben. Gegessen wird er jedoch heute Gott sei Dank kaum noch. Vielmehr muss man sich - will man KOIs erfolgreich halten und züchten - sehr genau mit der Auswahl und Zusammensetzung des Futters dieser Tiere beschäftigen.

Zunächst werden die Fressgewohnheiten, aber auch das Wachstum der KOIs von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Stellen Sie sich deshalb folgende Fragen:

- Wie viele KOIs befinden sich in einem Becken?
- Welche Qualität hat das Wasser?
- Wie hoch ist die Wassertemperatur?
- Wie ist die genetische Veranlagung der Fische beschaffen?

Bei Wassertemperaturen von etwas über 20 Grad Celsius haben die Fische den größten Hunger. Das Futter der KOIs sollte sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammensetzen. Das ist die Grundvoraussetzung für eine gesunde Aufzucht. Diese Betandteile sind: Mineralien, Vitamine, Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate. Das Eiweiß besteht aus Aminosäuren. Es sollte ausreichend in der Nahrung vorhanden sein. Fehlt es, verzögert sich das Wachstum oder die Wirbelsäule verformt sich.

Aus Fetten beziehen KOIs ihre Energie. Die Fette liefern Säuren wie Triglyceride und Phospholipie, wichtige Bestandteile der Zellen. KOIs können fast alle alle benötigten Fettsäuren selbst produzieren. Fehlt das Fett in der Nahrung, kann es zu Organschäden kommen.

Vitamine werden zum Wachstum und für den Stoffwechsel benötigt. Während der Laichzeit werden mehr Vitamine benötigt. In Markenfutter sind genügend Vitamine enthalten. Hier werden keine Zugaben benötigt. Wie Fette sind auch sind Kohlenhydrate Energielieferanten für die KOIs. Diese lassen sich jedoch nicht so einfach in den Stoffwechsel überführen. Zu viele Kohlenhydrate im Futter können beim KOIs schwere Leberschäden auslösen.

Auch Mineralien sind extrem wichtig. Für alle Lebensfunktionen von der Skelettbildung bis zum Nervensystem und dem Gasaustausch. Bachflohkrebse - das sind Süßwasserkrebse - sollten nach dem Hauptfutter in nicht zu kleinen Mengen zugefüttert werden. Diese enthaltenen gelbliche bis rötliche Farbstoffe, welche die Farbbildung der KOIs unterstützen.

Auch Carotin unterstützt die Färbung, bei übermäßiger Anwendung jedoch wird auch das Weiß leicht gelblich. Eine spezielle Alge namens Spirulina platensis verstärkt ebenso die Rotfärbung, erzeugt jedoch keinen Gelbton.

Die intensivste Färbung erreicht der KOI jedoch, wenn er rundum gesund ist und sich wohlfühlt.


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