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Gartengemeinschaft - Gartenteich - Miniteich im Mörtelkübel

Miniteich im Mörtelkübel





Wer träumt nicht davon, an lauen Sommerabenden gemütlich am Wasser zu sitzen und den Tag bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen. Wolken spiegeln sich auf der Wasseroberfläche und Libellen tanzen lustig in der Abendsonne. Nicht nur Besitzer eines großen Gartens können sich diesen Traum erfüllen, auch in kleinen Gärten und selbst auf dem Balkon oder der Terrasse findet sich meistens noch ein Plätzchen für einen Miniteich.

Preiswert und dazu noch stabil und wetterfest sind Mörtelkübel aus dem Baumarkt, die sich leicht zu solch einer kleinen Oase umfunktionieren lassen. Bei der Wahl des Standortes für den Miniteich ist darauf zu achten, dass er mindestens sechs Stunden täglich der Sonne ausgesetzt sein sollte. Pralle Mittagssonne ist allerdings ungünstig, da sonst zu viel Wasser verdunstet. Wählt man den Standort direkt unter einem Baum, kann heruntergefallenes Laub die Wasserqualität negativ beeinflussen.

Die Bepflanzung des Teiches ist denkbar einfach. Entsprechend große, handelsübliche Pflanzkörbchen werden dafür mit Teicherde befüllt und nach dem Einsetzen der Pflanzen mit Kies abgedeckt, damit die Erde nicht herausschwemmt. Bei der Auswahl der Pflanzen ist darauf zu achten, dass diese in einer geringen Wassertiefe gedeihen und sich dabei nicht allzu stark ausbreiten. Selbst kleinwüchsige Seerosenarten fühlen sich in einem Miniteich wohl. Nach dem Eintopfen werden die Körbchen, entsprechend der Höhe der Pflanzen, im Teich verteilt. Höherwüchsige sollten dabei an hinterster Stelle stehen, damit sie die Niedrigwachsenden nicht überdecken. Nachdem die Standhöhe der Körbe durch untergelegte Steine positioniert wurde, kann man vorsichtig Wasser in den Teich füllen.

Durch die geringe Wassermenge des Teiches verdunstet dieses relativ schnell und muss in regelmäßigen Abständen nachgefüllt werden.

Hierfür eignet sich sowohl Regen-als auch Leitungswasser. Mindestens eine Unterwasserpflanze sorgt für die notwendige Sauerstoffversorgung. Damit die Wasserqualität nicht leidet, sind abgestorbene Pflanzenteile und alte Blätter umgehend zu entfernen. Durch die starke Erwärmung des Wassers können sich immer wieder Algen bilden, welches ebenfalls eine regelmäßige Säuberung erforderlich macht. Zu groß gewordene, wuchernde Pflanzen verdrängen die weniger wüchsigen auf Dauer.

Durch einen, von Zeit zu Zeit durchgeführten Schnitt, kann man dies aber erfolgreich verhindern. Nicht alle Teichpflanzen sind winterhart. Hat man allerdings Spaß daran, lohnt sich der Versuch, diese in der Wohnung zu überwintern. Ansonsten kann es auch sehr reizvoll sein, die Teichbepflanzung jedes Jahr durch neue, einjährige Pflanzen zu ergänzen.

Wer mit dem Gedanken spielt, Fische in dem kleinen Teich anzusiedeln, sollte sich von dieser Vorstellung schnell wieder verabschieden. Durch die geringe Wassermenge erwärmt sich das Wasser viel zu stark. Außerdem bietet der kleine Mörtelkübel für Katzen eine ideale Möglichkeit, darin zu fischen.




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