Um einen Gartenteich optimal zu bepflanzen, sollte man nicht
nur darauf achten, wie sich die Teichpflanzen in das Gesamtbild des
Teiches einfügen, sondern vor allem auch inwiefern das kleine
„Ökosystem Teich“ sichergestellt wird.
Bei der Wahl der Pflanzen gibt es viele Unterschiede und
Anforderungen, welche man beim Kauf beachten sollte. Der wohl
wichtigste Anspruch der Teichpflanzen ist die Pflanztiefe. Nur an der
richtigen Stelle ist es der jeweiligen Pflanze möglich, prächtig zu
gedeihen. Lediglich Unterwasserpflanzen können ohne Probleme direkt am
Teichboden stehen.
Um die richtige Pflanztiefe zu ermitteln, müssen Sie den
Abstand zwischen der Erdoberfläche des Pflanzentopfes und der
Wasseroberfläche ausmessen. Eine gute Möglichkeit, um die Pflanztiefe
zu regulieren besteht darin, dass man Ziegelsteine unter den
Pflanzentopf stapelt. Wenn die Pflanze dementsprechend wächst, kann man
einige Ziegelsteine wieder entfernen.
Bei der Pflanzenwahl sollten Sie sich möglichst auch für
Schwimmpflanzen entscheiden. Diese haben den Vorteil, dass sie das
Wasser beschatten und somit das sonst so starke Algenwachstum deutlich
abschwächen.
Uferpflanzen hingegen haben neben ihren optischen Reizen den
Nutzen, dass diese Tieren sowohl als Schutz als auch als Nahrungsquelle
dienen.
Eine sehr große Rolle bei der Wahl der Teichbepflanzung
spielt auch die Sauerstoffproduktion. Der von den Blättern der Pflanzen
abgegeben Sauerstoff hemmt die Algenbildung. Sauerstoffbildende
pflanzen werden büschelweise aus Stecklingen gepflanzt. Pflanzen dieser
Art müssen Sie während des Einpflanzens in Töpfe bzw. Körbe stets
feucht halten und diese anschließend möglichst schnell in den Teich
setzen.