Im Winter ist es wichtig, den Gartenteich und dessen Bewohner
vor der Kälte zu schützen. Schließlich möchte man sich als
Gartenteichbesitzer auch im kommenden Frühling am Teich erfreuen. Es
gibt verschiedene Möglichkeiten, den Teich vor dem Zufrieren zu
schützen. Jede Möglichkeit hat ihre Vor-, aber auch ihre Nachteile. Aus
diesem Grund sollte man bei der Anschaffung einer Teichabdeckung auf
bestimmte Aspekte Acht geben.
Eine Möglichkeit der Teichabdeckung ist Styropor. Styropor
ist ein besonders leichtes Material. Trotz der Leichtigkeit zeichnet
sich Styropor durch seine hohe Wärmedämmung aus. Dadurch kann das
Wasser gut vor Kälte geschützt werden. Zusätzliches Heizen kann
minimiert werden und die Teichbewohner überleben auch die kältesten
Temperaturen.
Bei direktem Wasserkontakt kann es jedoch vorkommen, dass
Styropor schädliche Stoffe an das Wasser abgibt. Zu diesen schädlichen
Stoffen gehört unter anderem Styrol. Dieser Stoff kann zu
Vergiftungserscheinungen führen. Ein weiterer Nachteil ist die geringe
Lichteinstrahlung. Dadurch, dass die Teichoberfläche komplett mit
Styropor abgedeckt werden sollte, fällt kein Licht mehr ins Wasser.
Dies wirkt sich nachteilig auf das Leben im Teich aus. Aus diesem Grund
ist die Anwendung größerer Teichabdeckungen aus Styropor eher nicht
empfehlen.
Ebenso wie Styropor zeichnet sich auch Styrodur durch
hervorragende Dämmeigenschaften aus. Der Nachteil liegt bei
Teichabdeckungen aus Styrodur jedoch auch in der Abgabe von schädlichen
Stoffen. Außerdem wird durch diese Teichabdeckung die Lichteinstrahlung
fast gänzlich unterbrochen. Vorteilig ist jedoch die Leichtigkeit des
Materials und die einfache Lagerung der Teichabdeckung.
Eine Alternative zu Teichabdeckungen aus Styropor und
Styrodur sind Kunststoffbälle, die einfach auf die Wasseroberfläche
gegeben werden. Die Bälle passen sich optimal jeder Teichform an.
Außerdem lassen sie das wichtige Licht durch. Ein weiterer Vorteil ist
die Leichtigkeit des Materials. Doch auch die Kunststoff-Bälle haben
mit Nachteilen zu kämpfen. Die Unterseiten der Bälle, die sich im
Wasser befinden, veralgen recht schnell. Dadurch wird die Lichtmenge
reduziert. Außerdem ist es schwierig, die große Menge an Bällen über
das Jahr hinweg zu lagern.
Generell ist es nicht nur im Winter ist nötig, den Teich
abzudecken. Auch die anderen Jahreszeiten erfordern unter Umständen
einen gewissen Schutz des Teiches. Im Frühjahr und Sommer können
Fischreiher eine Gefahr für die Teichbewohner darstellen. Im Herbst
kann es durch Laub und abgestorbene Pflanzenteile zu erhöhter
Verunreinigung des Wassers kommen.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Teichabdeckungen in Form
von Netzen über bzw. auf der Wasseroberfläche zu spannen. Die Netze
sollten jedoch nicht zu lasch und nicht zu tief im Wasser hängen. Sie
könnten sonst eine Gefahr für die Fische darstellen.