Eine Holzbrücke kann in einem Garten zu einem der visuellen
Höhepunkte werden, wenn sie eine perfekte Ergänzung des vorgegebenen
Gartenstils darstellt. Allerdings ist der Aufbau nicht ganz problemlos
und setzt sorgfältige Planung voraus.
Eine Teichbrücke besteht im allgemeinen aus Holzplanken mit
einem ebenfalls hölzernen Geländer. Oft dienen auch gespannte Seile als
Handlauf. Bei manchen Brücken wird auf ein Geländer verzichtet, die
Überquerung ist dann aber gefährlicher, denn vor allem Kinder lassen
sich durch das Treiben im Wasser leicht ablenken und achten nicht mehr
auf die Sicherheit.
Die gesamte Brücke ruht auf ebenfalls hölzernen Pfeilern, die
ganz besonderer Behandlung bedürfen. Sie sind verstärkt der
Feuchtigkeit ausgesetzt, dabei hängt von ihrer Stabilität der gesamte
Brückenaufbau ab. Wenn sie den angreifenden Witterungsverhältnissen
nicht standhalten, beginnen sie zu faulen und werden mehr und mehr zum
Sicherheitsrisiko.
Der Standfestigkeit wegen sollten sie immer einbetoniert
werden. Darüber hinaus braucht das Pfostenholz noch eine gute
Isolierung, um bestmögliche Witterungsresistenz zu erreichen. Des
weiteren ist unbedingt darauf zu achten, dass vom Holz keinerlei Stoffe
ins Wasser gelangen, die Fischen, Pflanzen und dem biologischen Wandel
im Teich schaden könnten.
Teichbrücken werden größtenteils als Bausatz in Bau- und
Gartenmärkten gekauft, dabei sollte immer Wert auf hohe Qualität gelegt
werden, denn für Kinder stellt ein Gartenteich ohne
Sicherheitsvorkehrungen eine tödliche Gefahr dar, zusammenbrechende
Brücken sind ein zusätzliches Risiko für Gesundheit und Leben.
Die verwendeten Holzplanken erhalten eine höhere
Rutschfestigkeit, wenn sie geriffelt sind. Vollständig kann man durch
Feuchtigkeit entstehende Glätte aber nicht verhindern, daher sollte man
besonders Brücken ohne Geländer vorsichtig überqueren.
Lässt man ein gewisses Maß an Vorsicht walten, sind
Teichbrücken eine absolute Bereicherung des Gartens. Sie eigenen sich
vorzüglich zum Sonnenbaden, das Leben im Wasser kann von einer Brücke
noch besser beobachtet werden, leicht stellt sich dabei das Gefühl ein,
man selbst gehöre zu den Wasserbewohnern.
Der persönliche Geschmack entscheidet darüber, ob die Brücke
das Wasser gerade oder in einem geschwungenen Bogen überwindet. Das
Geländer passt sich dabei der gewählten Form an. Besonders asiatisch
anmutende Gartenanlagen verlangen förmlich nach einer Holzbrücke, in
China und Japan ist das Fehlen solcher Wasserüberquerungen in
gepflegten Außenbereichen unvorstellbar.
Überwiegend wird Lärchen- und Kiefernholz für Holzbrücken
eingesetzt, es ist möglich, sie mit verschiedenen Holzlasuren oder auch
farbig zu streichen. Farbige Holzbrücken können sehr schöne Akzente
setzen und die blühende Pracht in einem Garten noch zusätzlich
aufwerten. Wenn der gewählte Farbton sich dazu beispielsweise in
Rosenkugeln oder Kugelleuchten wiederholt, bekommt der Garten einen
fast märchenhaften Reiz und wird zu einer zauberhaften Oase der Ruhe.
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