Ein Gartenteich ist der ganze Stolz eines Garten- oder
Hausbesitzers.
Um so größer ist der Stolz, wenn in dem Teich noch
Zierfische leben, wie z. B. Goldfische oder sogar Koi-Karpfen.
Besonders die Kois benötigen eine sehr intensive Pflege. Sie
vertragen es nur schlecht, wenn sie mit zu starken
Temperaturschwankungen konfrontiert werden. Um diesem Problem
entgegenzuwirken, kann man eine Teichheizung installieren, die das
ganze Jahr über eine konstante Temperatur im Gartenteich schafft.
Doch beim Kauf und auch beim Betrieb einer Teichheizung ist einiges zu
beachten.
Bevor man sich eine Teichheizung zulegt, sollte man sich
darüber
im Klaren sein, dass die Heizung immer zusätzliche Kosten
verursacht. Diese Kosten fallen in der Regel überdurchschnittlich
hoch aus, doch vielen Teichbesitzern ist es das Wert, wenn der Teich
eisfrei bleiben soll und die Fische sich auch im Winter darin
wohlfühlen sollen.
Es werden mehrere Methoden zur Beheizung des Gartenteiches
angeboten.
Die einfachste Methode ist die Beheizung mittels eines elektrischen
Durchlauferhitzers. Das vom Filter kommende Wasser wird dabei in den
Durchlauferhitzer geleitet und dort erwärmt. Zu beachten ist
jedoch, dass der Durchlauferhitzer nicht für große Teiche
geeignet ist. Er bietet nur eine geringe Heizleistung und sollte aus
diesem Grund ausschließlich für kleine Gartenteiche
eingesetzt werden.
Für mittlere und größere Teiche ist die Teichheizung,
die an die Zentralheizung des Wohnhauses angeschlossen wird, besser
geeignet. Sie bietet eine viel größere Heizleistung. Bei
dieser Form der Teichheizung wird Heißwasser aus dem
Heizkreislauf des Hauses in einen Wärmetauscher geleitet. Dieser
gibt die Energie an das Wasser, welches aus dem Filter läuft, ab
und erhitzt es dadurch.
Diese Form der Teichheizung ist sehr einfach und benötigt
nicht
viel Platz oder Arbeit. Sie ist jedoch um einiges kostenintensiver als
ein Durchlauferhitzer, denn die Teichheizung muss in der Heizungsanlage
des Hauses nachgerüstet werden, sofern sie bei der Installation
der Heizungsanlage noch nicht mit installiert wurde.
Eine Alternative dazu ist die Boiler betriebene Teichheizung.
Sie
funktioniert ebenfalls mit einem Wärmetauscher. Der Vorteil ist
jedoch, dass diese Teichheizung nahe am Teich aufgestellt und betrieben
werden kann. Eine weitere Möglichkeit ist die solarbetriebene
Teichheizung. Diese ist jedoch ausschließlich für sehr
kleine Teiche geeignet, da sie nur eine sehr geringe Heizleistung zu
bieten hat.
Gleichgültig welche Teichheizung eingesetzt wird - eines muss
immer beachtet werden: Damit die Heizleistung nicht umsonst ist und
verloren geht, sollte eine Teichabdeckung verwendet werden. Dazu
eigenen sich z. B. Kunststoffbälle oder auch Abdeckungen aus
Styropor bzw. Isofolien, weil durch die Isolation die vom
Wasser
aufgenommene Wärme gespeichert werden kann und nicht allzu
schnell an die kalte Umwelt abgegeben wird.