Oft ergibt das Zusammenspiel von Teichpflanzen und der
Teichanlage ein
idyllisches Bild. Aber worin liegt die Funktion dieser Teichpflanzen?
Die Antwort lautet: vor allem in der Bildung eines natürlichen
Biotops.
Teichpflanzen gestalten einen vielfältigen Lebensraum für
Insekten, Fische und andere Kleinstlebewesen. Die Wirkung von
Teichpflanzen und Lebewesen regulieren das Biotop. Dabei verstehen sich
die Teichpflanzen als Produzenten von Sauerstoff. Die Tiere wiederum
sind als Konsumenten zu sehen, das heißt sie verbrauchen den von
den Pflanzen gebildeten Sauerstoff.
Eine weitere wichtige Rolle spielen Mikroorganismen. Sie
halten sich
vor allem in der Wurzelnähe (Rhizosphäre) der Teichpflanzen
auf. Sie sorgen zum einen für eine Reinigung des Gewässers
und zum anderen bauen sie die im Teich befindlichen Abfallprodukte ab.
Somit gliedern sich Teichpflanzen in ein enorm wichtiges System, zur
Aufrechterhaltung eines Biotops, ein.
Ebenfalls ergibt die Vielfalt an Teichpflanzen auch eine
wundervolle
Farbenpracht (zum Beispiel Gartenteichanlagen) und unterstützt ein
Gefühl der Entspannung.
Die Auswahl an Teichpflanzen ist sehr groß. Dabei können die
Pflanzen sowohl im Teich selbst, als auch außerhalb des Teiches
gepflanzt werden. Diese beiden Bereiche sind das Einzugsgebiet von
Teichpflanzen.
Wenn man im privaten Bereich, für seinen eigenen Teich
Teichpflanzen erwerben möchte, sollte dies vor allem über das
Internet geschehen. Hier können Samen günstig bestellt werden
und man hat die Möglichkeit in verschiedenen Foren Tipps zu
erhalten.
So ist es zum Beispiel wichtig, die Bepflanzung des
Gartenteichs recht
früh im Frühjahr zu beginnen, damit die Pflanzen genug Zeit
haben sich zu entwickeln. Die wohl bekannteste Teichpflanze ist die
Seerose. Sie ist die Königin unter den Teichpflanzen, die man in
fast jedem Teich vorfinden kann. Sie ist durch eine große
Blüte und stechenden Farben gekennzeichnet, die keinem Auge
entgehen.
Im Uferbereich des Teiches findet man häufig Gewächse wie
Schilf, Gräser und viele andere einkeimblättrige Pflanzen,
die auch die Wintermonate überstehen. Einmal angepflanzt
können sie Jahre vorhanden bleiben, ehe sie entfernt und neu
gepflanzt werden müssen.
Dagegen sind die Pflanzen im Wasser einer jährlichen Periode
unterlegen. Sie sterben in den Herbstmonaten ab und können erst
wieder im nächsten Frühjahr wachsen. Zum Teil müssen sie
jährlich einmal angepflanzt werden.
Um optimale Wachstumsbedingungen für die Pflanzen zu
schaffen,
sollte zum Beispiel bei einem Gartenteich auf Blumenerde verzichtet
werden. Diese Erde enthält nicht die Nährstoffe und
Mineralien die Teichpflanzen benötigen. Stattdessen sollte auf
Sand oder Kies, die sehr mineralhaltig sind, zurückgegriffen
werden.