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Gartengemeinschaft - Gartenteich - Unterwasserpumpe

Unterwasserpumpe





Fast überall gibt es Grundwasser. Zumindest dann, wenn man tief genug bohrt. Doch wie kommt man daran? Zunächst ist ein Brunnen zu bohren. Wenn dieser fertig ist und Wasser führt, stellt sich die Frage nach der Pumpe.

Im Baumarkt gibt es so genannte "Hauswasserwerke". Das sind Saugpumpen, die mit einem Kompressor kombiniert und zugleich sehr preiswert sind. Bevor man jedoch so ein Hauswasserwerk kauft, muss zunächst der Wasserstand im Brunnen gemessen werden, weil man nicht beliebig hoch saugen kann.

Eine Saugpumpe arbeitet nach dem Unterdruckprinzip. Der maximale Unterdruck, den eine Saugpumpe erzeugen kann, entspricht dem Luftdruck. Dadurch ist die Förderhöhe begrenzt, theoretisch 10 Meter, in der Praxis meist unter 8 Meter.
 
Wenn der Wasserstand tiefer liegt, muss eine Unterwasserpumpe her. Die wird in den Brunnen eingebaut und drückt von unten das Wasser nach oben, mit dieser Technik sind große Förderhöhen realisierbar. Die kleinste leistungsfähige U-Pumpe ist die MP 1 von Grundfos.

Diese Pumpe passt in einen 2-Zoll-Brunnen, hat aber zwei gravierende Nachteile: sie ist fürchterlich teuer, weil sie über einen aufwändigen Frequenzumformer geregelt wird, und sie ist nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt. Aus diesem Grund sollte man im vorhinein den Durchmesser des Brunnens auf 4 Zoll, besser 5 Zoll festlegen, auch wenn die Bohrung dann etwas teurer wird. U-Pumpen für diesen Durchmesser gibt es zu erschwinglichen Preisen auch im Baumarkt.
 
Man kann die U-Pumpe ganz nach dem persönlichen Bedarf betreiben, wenn diese jedoch immer in Betrieb ist, hat man den Nachteil, dass die Pumpe bei fehlendem Bedarf unter Volllast läuft, ohne dass Wasser benötigt wird. Und da sind wir wieder bei dem Hauswasserwerk: Es ist günstig zunächst mit der U -Pumpe eine Vorlage (z.B. eine Zisterne) zu füllen und den eigentlichen Wasserverbrauch mit einem Hauswasserwerk aus der Vorlage zu regeln. Die Steuerung der U-Pumpe sollte in diesem Fall über eine Schwimmerschaltung in der Vorlage erfolgen.

Zum Schluss noch zwei Tipps:

Beim Brunnen sollte die Filterstrecke nicht zu lang gewählt werden, der Filter sollte wegen der Verockerungsgefahr nicht mit Luftsauerstoff (der auch in der Bodenluft ist) in Kontakt kommen. U-Pumpen haben in der Regel ein Rückschlagventil. Wenn man die Pumpe ausbauen möchte, muss man die gesamte Wassersäule mit anheben - sprich, das Ventil ausbauen.


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