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Gartengemeinschaft - Gartenteich - Wasserpflanzen gegen Algen

Wasserpflanzen gegen Algen





Schon so mancher Gartenteichbesitzer stand kurz davor, seinen Teich wieder zuzuschütten. Schuld ist die verstärkt im Frühjahr auftretende Algenplage und die damit einhergehende Fülle von Nährstoffen, die sich nach dem Winter durch eingefallenes Laub und Pflanzenreste gebildet haben. Da die Teichpflanzen zu dieser Zeit noch nicht ausgetrieben haben, um die Nährstoffe abzubauen, übernehmen die Algen diese Aufgabe.

Ziel sollte es daher sein, das Angebot an Wasserpflanzen zu erhöhen, um die Algen am Wachstum zu hindern. Insbesondere Unterwasserpflanzen sind dazu geeignet, den Algen Konkurrenz zu machen. Stark wuchernde Arten, wie die Nadelsimse (Eleocharis palustris), die den Boden wie ein Rasen überzieht, und die Wasserpest (Elodea canadensis) sind in der Lage, Algen in ihrem Wachstum zu hemmen. Auch der Wasserstern (Callitriche) und der Wasserhahnenfuß (Ranunculus aquatilis) liefern wertvollen Sauerstoff und entziehen so den Algen die notwendige Lebensgrundlage.´

Das Hornblatt (Ceratophyllum demersum) und die Wasserfeder (Hottonia palustris) wachsen problemlos in fast jedem Teich und werden, nachdem sie einfach ins Wasser geworfen wurden, sich selbst überlassen. Dabei eignen sich die Nadelsimse (Sorte Eleocharis palustris), die Wasserfeder sowie das Tausendblatt (Myriophyllum verticillatum) besser bei Wasserständen zwischen 20 bis 40 cm, während die Sorte Eleocharis acicularis, das Hornblatt und die Wasserpest sich in einer Tiefe bis 100 cm wohler fühlen.

Schwimmblattpflanzen, wie Seerosen, die Seekanne, die Gelbe Teichrose und der Froschbiß schützen den Teich durch ihre Blätter vor Sonneneinstrahlung und damit vor einer Überwärmung des Teichwassers, die ebenfalls eine Algenexplosion auslösen kann.

Stark zehrende Sumpfpflanzen, wie sämtliche Binsenarten, die Sumpfiris (Iris laevigata), das Schilf (Phragmites communis), und der Rohrkolben (Typha angustifolia), tragen ebenso zu einem Gleichgewicht im Teich bei. Zu beachten ist lediglich, dass stark wuchernde Arten, wie der Rohrkolben und das Schilf, nur in großen Teichanlagen angepflanzt werden sollten. Für kleinere Teiche sind der kleine Rohrkolben (Typha minima), die Zwergbinse (Juncus ensifolius) oder der Igelkolben (Sparganium erectum) die erste Wahl.

Ein echter Geheimtipp ist die Krebsschere (Stratiodes aloides), die im Winter auf den Teichgrund sinkt und im Sommer auf der Wasseroberfläche schwebt. Sie entzieht dem Wasser sehr viele Nährstoffe und trägt so ebenfalls zur Algenhemmung bei.

Vorsicht ist geboten beim Einsatz des Winterschachtelhalms in der Sumpfzone bis 20 cm Wassertiefe. Zwar bietet er - immergrün - während des ganzen Jahres einen netten Anblick, er wuchert aber extrem und lässt sich nur sehr schwer wieder entfernen bzw. zurückstutzen, da seine Wurzeln ein dichtes Geflecht bilden und nur mit einem sehr scharfen Messer und viel Körpereinsatz getrennt werden können. Aus den im Boden verbleibenden Wurzelstücken bilden sich immer wieder neue Pflanzen (sogar in Sandboden!) so dass - einmal angepflanzt - der Winterschachtelhalm mit dem Gartenteichbesitzer praktisch ein Bündnis fürs Leben schließt.




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