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Gartengemeinschaft - Gemüsegarten - Auberginen im Garten pflanzen

Auberginen im Garten pflanzen





Frische Auberginen aus dem Garten sind ein Traum jeden Gärtners. Die Pflanzen sind mit ihren lila Blüten und dicken weichen Blättern eine wirkliche Zierde und stören auch im Blumenbeet nicht. Viele Gartenbesitzer denken, Auberginen könnte man nur im Gewächshaus anbauen. Auch wenn die Gemüsebauern in unseren Breitengraden Auberginen in Folienzelten ziehen, hat die Kultur im Freiland erhebliche Vorzüge.

Auberginen gehören wie die Tomaten zu den Nachtschattengewächsen. Ähnlich wie Tomaten sind Auberginen auf bestäubende Insekten angewiesen. In der Hauptsache sind es die Hummeln, die diese Pflanzen anfliegen. In privaten Gewächshäusern finden diese kleinen Gartenhelfer jedoch meist keinen Eingang. Gewerbliche Gemüseanbauer behelfen sich mit Zuchthummelvölkern, die sie in den Gewächshäusern aussetzen. Auberginen werden im Garten wesentlich mehr Früchte ansetzen als im privaten Gewächshaus.

Da die Auberginen aber Sonnenkinder sind, empfiehlt sich eine Vorkultur der jungen Pflanzen an der hellen Fensterbank oder im Gewächshaus. Auch der spätere Standort muss mit Bedacht gewählt werden. Er soll so warm wie möglich sein und humose, durchlässige Erde bieten. Auberginen wachsen auch gut unter diesen Bedingungen in großen Kübeln auf der Terrasse. Die Pflanzen werden recht hoch und müssen später mit Stäben gestützt werden.

Wer im Fachhandel Jungpflanzen kauft, sollte ein besonderes Augenmerk auf kräftige Stiele und gedrungene Pflanzen haben. Lange, dünn gewachsene Jungpflanzen hatten Lichtmangel und werden diese Startschwierigkeiten nie richtig überwinden. Kräftige Jungpflanzen dagegen wachsen schnell an und kommen rasch zum Ertrag.

Erst nach den Eisheiligen Ende Mai können die jungen Auberginenpflanzen in einer warmen Periode im Garten ausgepflanzt werden. Im Kleingewächshaus geht das natürlich viel früher. Sie bekommen zusätzlich eine Bodenauflage aus gut verrottetem Stalldung, reifem Kompost oder handelsüblichem organischem Dünger. Auberginen gehören zu den Starkzehrern. Eine regelmäßige Düngung mit kalihaltigem Dünger bringt viele Blüten und kräftige Früchte. Die Erde unter den Auberginen soll feucht sein, aber nicht dauernass. Die weitere Kultur ist wie bei Tomaten.

Sollten die Auberginen sich am Stängelgrund verzweigen und buschig wachsen, beschränkt man sie auf 3 bis 4 Triebe. Die Pflanze wird es mit größeren Früchten danken. Die Triebe dürfen jedoch nicht abgerissen werden, wie man es bei Tomaten häufig macht. Mit einem scharfen Messer oder der Gartenschere schneidet man die Auberginentriebe sauber ab. Die Wundstelle kann sich so schnell schließen und ist keine Eintrittspforte für Krankheiten.

Sobald die Auberginenpflanzen angewachsen sind, ist regelmäßige Wasserversorgung wichtig. Anderenfalls wird die Pflanze ihre Blüten vertrocknen lassen und auch die Früchte bleiben bei Trockenheit klein und schwammig. Sind die Früchte voll durchgefärbt, sollten sie geerntet werden. Sie wachsen dann nicht mehr weiter, sondern werden nur bitterer oder faulen am Ende. Außerdem fängt die Pflanze dann an, die Samen anstatt neuer Auberginenfrüchte auszubilden.


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