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Gartengemeinschaft - Gemüsegarten - Bärlauch pflanzen / ernten

Bärlauch pflanzen / ernten





Bärlauch ist verwandt mit Zwiebeln, Knoblauch und Lauch. Längst hat sich die Pflanze als gesunder Bestandteil der Nahrung in vielen Haushalten etabliert, denn sie schmeckt vorzüglich und ist vielseitig verwendbar. Heute ist Bärlauch nicht nur in Naturkostläden, sondern längst auf vielen Wochenmärkten und in gut sortierten Supermärkten erhältlich.

Bärlauch hat sich mittlerweile zu einer echten Trendpflanze gemausert. Noch vor wenigen Jahren wurde er eher skeptisch beäugt, doch nun lieben ihn alle – Familien, Singles und ältere Paare schwören auf das gesunde Kraut, das dem Maiglöckchen stark ähnelt. Das liegt sicher auch daran, dass Bärlauch feiner schmeckt als Knoblauch und sehr Vitaminreich-C-reich ist. Bärlauch schmeckt nicht nur als Gewürz in vielen Speisen, sondern ist auch als Heilpflanze außerordentlich wirkungsvoll. Besonders seine blutdruckregulierenden Eigenschaften machen ihn in der Naturheilkunde begehrt.

Wo findet man wilden Bärlauch?

Wild wachsender Bärlauch liebt schattige Plätze und wächst am besten in einem kalkhaltigen, nährstoffreichen, lockeren und feuchten Boden. Man findet in relativ leicht, da intensiv nach Knobloch riecht. Er wächst bevorzugt in Mischwäldern, in denen viele Buchen zu finden sind. Sein Lieblingsplatz ist neben dem Wald das Flussufer, da es hierschön feucht ist. Bärlauch-Blätter und Maiglöckchen-Blätter ähneln sich sehr stark, darum sollte man beim Ernten sehr genau hinschauen. In der Regel erkennt man Bärlauch jedoch an seinem typischen Knobloch-Geruch.

Bärlauch zuhause kultivieren

Bärlauch ist mehrjährig und kann an humusreichen Standorten gut ausgesät werden. Der Boden sollte feucht und humusreich ist und die Pflanze schattig stehen. Bärlauch breitet sich auch über Selbstaussaat sehr schnell aus. Im Frühjahr wächst die Pflanze in kleinen Büscheln. Sie blüht bis Mai oder Juni mit kleinen weißen Blüten. Da sich Bärlauch nach der Blütezeit einzieht und erst im darauf folgenden Jahr wieder austreibt, können im Garten schnell kahle Stellen entstehen.

Wenn man geeignete Pflanzen als Partner dazu anordnet, kann das vermieden werden. Leberblümchen, Glockenblumen, Lungenkraut oder Waldmeister sind geeignete Partnerpflanzen und bilden zusammen mit Bärlauch eine sehr natürlich wirkende Pflanzenwelt. Neben Bärlauch gedeihen außerdem Staudenpflanzen, die Schaden vertragen. Auch Farne eignen sich perfekt als Nachbarn. Bärlauch pflanzt man am besten im Herbst oder direkt zu Beginn des Frühjahrs. Im Topf kann er jederzeit gepflanzt werden.

Alle Pflanzenteile des Bärlauchs sind essbar, wobei sie frisch am besten schmecken. Dann sind noch alle Vitamine, Flavonoide und Mineralstoffe enthalten. Die beste Erntezeit ist im Frühling. Bei der Ernte sollte man ein paar Blätter der Pflanze stehen lassen, bis sie im nächsten Jahr wieder austreibt. Die Blätter werden mit einem scharfen Messer direkt am Stielansatz abgeschnitten. Da die Blätter schnell welken, kann man sie auch kleingehackt und in Öl eingelegt konservieren.


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