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Gartengemeinschaft - Gemüsegarten - Chilipflanze Pflege

Chilipflanze Pflege





Zu den Chilipflanzen gehören nicht nur die feurig scharfen Schoten wie die Sorten Habanero, Jalapeno, oder Thaichili sondern auch die milden Paprika und Peperoni. Die Chilipflanzen gehören zu den Nachtschattengewächsen, wie auch die Aubergine, die Kartoffel, die Tomate und der Tabak.

Ursprünglich kommen alle Chilisorten aus Mittel- und Südamerika. Die scharfen Schoten lassen sich jedoch auch bei uns in Deutschland gut anbauen, sie sind sehr robust und wachsen schnell. Die Pflanzen werden je nach Sorte maximal 60 cm hoch, sie lassen sich daher auch sehr gut in einem Blumentopf im Zimmer züchten. Die roten Früchte vieler Chilisorten sind nicht nur etwas für Liebhaber scharfer Gerichte sondern auch optisch eine Augenweide. Da viele Chilisorten in Deutschland in frischem Zustand nur schwer erhältlich sind, bietet sich der Anbau für Chili-Fans geradezu an.

Die Samen können entweder gekauften Früchten entnommen oder im Fachhandel bezogen werden. Besonders im Internet gibt es eine große Auswahl. Die Aussaht für den Freilandanbau sollte schon zu Jahresbeginn erfolgen. Man kann die Samen am besten im Zimmer vorziehen, da sie zum Keimen eine relativ hohe Temperatur von 20-25 Grad Celsius benötigen. Zum Keimen brauchen die Samen je nach Sorte 1-2 Wochen. Haben sich zwei Blattpaare gebildet, können die Pflänzchen in größere Töpfe pikiert werden.

Da die Chilipflanzen viel Licht benötigen, ist ein sonniger Standort unerlässlich. Die jungen Pflanzen sollten jedoch nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da die Blätter sonst verbrennen können. Sind die Pflanzen schon etwas kräftiger, können sie im Frühjahr nach Draußen gesetzt werden, allerdings erst, wenn die nächtlichen Temperaturen nicht mehr unter 5 Grad fallen.

Generell benötigen Chilipflanzen wenig Wasser. Auf keinen Fall dürfen sie „nasse Füße“ bekommen, da die Wurzeln sonst faulen können. Auch die Düngung der Pflanzen sollte eher sparsam erfolgen. Ein Langzeitdünger, der schon beim Pikieren der jungen Pflanzen unter die Erde gemischt wird, reicht in der Regel aus. Nach ca. 2 Monaten beginnen die Pflanzen zu blühen, dann kann mit etwas Phosphor- oder Kalidünger nachgedüngt werden, wobei Phosphor eher die Blütenbildung fördert während Kali die Pflanzen kräftigt.

Geerntet werden die Chilifrüchte im Spätsommer, bei einigen Sorten kann die Reifung sogar bis in den November dauern. Manche Sorten wie zum Beispiel die Jalapeno können auch grün geerntet werden, ebenso die Paprika. Bei längerer Reifezeit werden sie rot und entwickeln ein süßeres Aroma.

Chili Pflanzen bilden mitunter sehr viele Früchte, so dass sich der Chili-Fan auch bei wenigen Pflanzen über viele Schoten freuen kann.Je nach Sorte lassen sich die Chilifrüchte gut trocknen oder auch in Öl oder Essigmarinade einlegen um sie haltbar zu machen. Dickfleischige Sorten können gut eingefroren werden. Die Pflanzen sind einjährig, so dass man für das nächste Jahr die Samen der geernteten Früchte verwahren sollte.


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