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Gartengemeinschaft - Gemüsegarten - Gelbe Blätter bei Tomaten

Gelbe Blätter bei Tomaten





Im Herbst bekommen alle Tomaten gelbe Blätter. Das liegt einfach daran, dass nun ihre Zeit vorbei ist.Tomaten können nicht mehrjährig gezogen werden. Wenn die Pflanzen aber bereits im Frühsommer und im Sommer gelbe Blätter bekommen, dann sind Krankheiten auf dem Vormarsch. Diese Krankheiten gilt es zu bekämpfen bzw. bereits im Vorfeld zu vermeiden.

Gelbe und braune Blätter an Tomaten

Hier handelt es sich um pilzliche Erkrankungen. Bei der Frucht- und Stängelfäule werden die Blätter gelb und später gräulich, die Pflanzen sterben ab. Die Kraut- und Braunfäule hingegen tritt meist auf, wenn die Tomatenpflanze bereits einige Früchte angesetzt und zur Reife gebracht hat. Zuerst befällt dieser Schadpilz ältere Blätter und verfärbt sie schwärzlich.

Später geht die Erkrankung auch auf die Früchte über. Auch der echte Mehltau, die Dürrfleckenkrankheit und der Grauschimmel zeigt sich zuerst auf dem Laub der Tomaten. Der Befall mit Spinnmilben ruft ebenfalls dieses Schadbild an den Blättern hervor. Hier liegt als Ursache meist ein extrem trockener Standort zugrunde. Zuweilen werden Tomaten auch von Blattläusen befallen.

Tomaten reagieren auf Mangelernährung

Die Ursache von gelben Blättern kann auch eine Mangelernährung der Tomaten sein. Meist ist es ein Magnesium- oder ein Eisenmangel, der dieses Schadbild hervor ruft. Auch zu wenig Kalzium und zu wenig Stickstoff kann ebenfalls gelbliche Blätter bei den Tomaten zur Folge haben. Tomaten benötigen während ihrer gesamten Kulturzeit reichlich Nährstoffe. Dies wird am besten mit einem guten Kompost oder mit einem Voll- bzw. Tomatendünger erreicht. Kalzium und Eisen sowie Stickstoff und Magnesium sind darin in ausgewogener Menge enthalten. Verdünnte Brennnesseljauche liefert Tomatenpflanzen in leicht verfügbarer Form alle erforderlichen Nähr- und Mineralstoffe.

Vorbeugen ist die beste Medizin

Alle Pilzerkrankungen tragen das Potential des Überlebens in sich. Wenn die Tomaten im Herbst abgeerntet und das Laub entsorgt ist, lauern die Schadpilze in der Erde. Sie warten auf eine neue Chance zum Angriff in der nächsten Saison. Deshalb gilt die früher praktizierte Anbaumethode schon lange nicht mehr, dass Tomaten immer auf der gleichen Stelle stehen mögen. Im Gewächshaus wäre dann ein Austausch des Bodens nötig. Im Freiland können die Tomaten jedes Jahr an einen neuen Standort gesetzt werden.

Ein feuchtwarmes Gewächshaus tut den meisten Tomaten keinesfalls gut. Denn im tropischen Feuchtklima trocknen die Blätter der Tomaten nicht gut ab. Die Folge sind erneute Pilzerkrankungen. Besser gelingen Tomaten, wenn sie im Freien unter einer Dachkonstruktion heran wachsen. Hier wird der Regen von oben abgeschirmt. Der Morgentau hingegen kann unter diesem Dach im leichten Wind problemlos abtrocknen. Oft wachsen Tomaten ganz im freien gesünder und bringen mehr Ertrag. Voraussetzung ist jedoch, dass hier resistente Tomatensorten gepflanzt werden. Diese Tomaten vertragen meist auch die Anzucht ganz im Freien ohne schützendes Dach.

Der Tee des Ackerschachtelhalms enthält reichlich Kieselsäure. Wer seine Tomaten damit regelmäßig besprüht, verleiht ihnen eine gewisse Widerstandskraft gegen Schadpilze.


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