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Gartengemeinschaft - Gemüsegarten - Kürbis im Garten pflanzen

Kürbis im Garten pflanzen





Der Kürbis hat in den letzten Jahren eine wahre Renaissance erfahren. Ursächlich für den vermehrten Kürbis-Anbau ist das Halloween-Fest, welches sich mittlerweile in Deutschland fest etabliert hat. Unverzichtbarer Bestandteil der Feierlichkeiten ist ein ausgehöhlter Kürbis, der mit einer Fratze versehen und mit einem Teelicht beleuchtet wird. Des Weiteren erfreuen sich Zierkürbisse, in ihren skurilen Formen und Farben, ständig wachsender Nachfrage. Die kleinen bunten Kürbisse sind aus der herbstlichen Dekoration nicht mehr wegzudenken.

Der Kürbis als schmackhafte Gartenfrucht liegt ebenfalls wieder im Trend der Zeit. War in früheren Jahren lediglich der altbewährte „Gelbe Zentner“ auf dem Markt erhältlich, hat der Verbraucher heute die Wahl zwischen vielen verschiedenen Kürbissorten. Tatsächlich gibt es bedeutende geschmackliche Unterschiede zwischen beliebten Esskürbissen, wie dem Early Butternut, dem Hokkaido oder dem Musque de Provence.

Grundsätzlich ist der Kürbis eine einfach zu ziehende und starkwüchsige Gartenpflanze. Der Anbau kann von Laienhand problemlos bewältigt werden. Die Jungpflanzen können aus einem Samen herangezogen oder im Fachhandel gekauft werden.

Je nach Region und den klimatischen Bedingungen kann die Aussaat bereits Ende März oder Anfang April in kleine Töpfe mit gewöhnlicher Blumenerde erfolgen. Die Samen werden ca. 1 Zentimeter tief in die Erde gesteckt. Gleichmäßige Feuchtigkeit und ein warmer Standort fördern die Keimung. Diese erfolgt binnen einer Woche. Die Jungpflanze benötigt einen vollsonnigen Standort - ideal ist ein Gewächshaus oder ein Wintergarten. Die Anzucht auf der Fensterbank ist problematisch, da die Pflänzchen aufgrund des einseitigen Lichteinfalls zu Schwäche und Hochwuchs neigen. Alternativ kann die Aussaat Mitte Mai direkt ins Freiland erfolgen.

Kürbisse sind Starkzehrer und benötigen einen tiefgründigen, nährstoffreichen Boden in vollsonniger Lage. Der Komposthaufen kann ein idealer Standort sein, sofern das Material bereits ausreichend verrottet ist. Optimalerweise wird die Pflanzstelle bereits im Herbst des Vorjahres mit reifem Mist gedüngt, der oberflächlich eingearbeitet wird. Alternativ kann kurz vor dem Auspflanzen die Gartenerde mit reichlich reifem Kompost verbessert werden. Die Gabe von Hornspänen oder Blaukorn sorgt zusätzlich für Nährstoffe. Kürbisse sind besonders frostempfindlich. Die Freiland-Aussaat bzw. die Auspflanzung darf frühestens nach den Eisheiligen (ca. Mitte Mai) vorgenommen werden.

Die Jungpflanzen werden bevorzugtes Opfer von Nacktschnecken.

Diese können die Pflanzung über Nacht komplett zerstören. Es empfiehlt sich direkt nach der Auspflanzung Schneckenkorn zu streuen. Einen optimalen Schutz bietet eine selbst gebastelte Haube. Diese lässt sich aus einem alten Drahtkorb oder dem Drahtgeflecht eines Lampenschirms herstellen. Einfach mit einer durchsichtigen Tüte bespannen und über die Pflanze stülpen. Einige Löcher in der Folie sorgen für ausreichende Belüftung. Die Haube schafft ein feucht warmes Mikroklima, schützt vor Frost, Wind, Hagel, Schnecken und peitschendem Regen. Wenn die Pflanze eine ausreichende Größe erreicht hat, wird die Haube entfernt.

In der Wachstumsphase benötigt die Pflanze mehrfach täglich ausreichende Wässerung und wöchentliche Düngergaben. Eine selbst hergestellte Brennnesseljauche ist ein günstiger und starker Dünger.

An den Unterseiten der Ranken, unterhalb der Blattachseln, bilden sich häufig Wurzeln. Die Wurzelbildung kann durch Anhäufeln der Pflanzenteile gefördert werden und verschafft dem Kürbis zusätzliche Nährstoffzufuhr. Eine dünne Mulchschicht hält den Boden locker und gleichmäßig feucht, was dem Kürbis sehr entgegen kommt. Die Pflanze hat einen großen Raumbedarf, optimal ist ein Beet mit 2x2 Metern Größe. Die Kürbisfrüchte sollten mit einer Unterlage (bspw. Styropor) gegen Fäulnis geschützt werden.

Im Spätherbst lässt sich der Reifegrad der Frucht mit dem Klopftest bestimmen. Reife Kürbisse klingen hohl.


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Leser-Kommentare (1)

Karin (20.05.2012 13:16:41)

ich habe zuccini und kürbis vorgezogen in töpfe, alles ist schön grün, aber nun weiß ich nicht mehr, welches die kürbisse und welches die zuccinipflanzen sind. nun meine frage, welche unterschiede gibt es bei den pflanzen? bitte helfen sie mir.
k.juelg@gmx.de




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