Mais hat heute in so vielen verschiedenen Bereichen einen
enorm hohen Stellenwert eingenommen, dass er inzwischen als das
wichtigste Getreide der Welt gilt. Vor allem in den letzten Jahren
gewann der Mais an Bedeutung, wurde sein industrieller Anbau doch stark
ausgeweitet, um ihn zu Kraft- und Treibstoff zu verarbeiten. Aber auch
als Nahrungs- und Futtermittel kommt der Mais immer noch auf der ganzen
Welt zum Einsatz. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen sich den
beliebten Alleskönner in den heimischen Garten holen wollen.
Um erfolgreich Mais im Garten anpflanzen zu können, sollten
jedoch einige Hinweise beachtet werden.
Mais gehört zwar allgemein zu den eher robusten
Getreidesorten, also solche, die im Anbau nicht allzu anspruchsvoll
sind - und dennoch: für das private Anpflanzen muss den
kleinen Sprösslingen auf die Sprünge geholfen werden.
Vor allem für Zuckermais, also eben die Sorten, die zum
Verzehr geeignet sind, sollte daher in jedem Falle eine besonders
sonnige Position im Garten gesucht werden. Wie auch auf dem freien
Feld, sollten sie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, um sich
optimal entwickeln zu können.
Mais kann im Garten sowohl im Beet als auch in Pflanzkübeln
und großen Blumentöpfen angebaut werden.
Für ein Aufziehen im Beet gilt, dass eine optimale
Sonnenseinstrahlung nicht durch nebenstehende große Pflanzen
und Büsche beeinträchtigt werden sollte. Sollte der
Mais in einem Topf oder einem Pflanzkübel wachsen, so sollte
dieser unbedingt groß genug sein und auch für die
ausgewachsene Maispflanze schon einmal potenziell ausreichend Platz
bieten.
Egal jedoch, ob im Pflanzkübel oder im freien Beet, in jedem
Falle sollte die Erde vor dem Einpflanzen stark aufgelockert werden und
auch während des Wachsens häufiger wieder
gelöst werden, sodass genug Wasser und Luft an die Maispflanze
gelangen können.
Die ideale Pflanzzeit für Mais im Garten liegt
zwischen April und Mai.
Milde Temperaturen ohne eine zu starke, sommerliche Sonneneinstrahlung
garantieren ideale Startbedingungen für die Saat. Sollten die
Temperaturen trotzdem entweder noch zu niedrig oder die
tägliche Sonnenscheindauer immer noch zu kurz, können
Maispflanzen zunächst in kleinen Töpfen gepflanzt
werden, bis sich Keimlinge entwickeln, die den noch anspruchsvollen
Witterungsbedingungen standhalten können.
In jedem Falle sollte das nähere Umfeld der Maispflanzen im
Garten von Unkraut ferngehalten werden, da sich dies sonst negativ auf
das Wachstumsverhalten auswirken könnte. Bei der
Bewässerung hingegen ist der Mais im Garten eher weniger
anspruchsvoll, kann der Mais doch auch einige Tage ohne Wasser
auskommen. Beim beachten dieser Ratschläge kann beim Mais
anbauen im Garten also nichts mehr schief gehen.
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