Gartengemeinschaft.de

Gartentipps suchen
Unser Freund werden



Die Gartenecke
Zimmerpflanzen
Gartenpflanzen
Gartenteich
Gartengeräte
Gartenmöbel
Obstgarten
Gemüsegarten
Rasen
Schädlinge
Pflanzendüngung
Pflanzenvermehrung
Kompost
Gartengestaltung
Gartenpflege
Tipps & Tricks
Die Hausecke
Rund ums Haus
Technik & Energie
Einrichtung & Deko
Heimwerker Tipps
 

 

Gartengemeinschaft - Gemüsegarten - Oregano

Oregano





Oregano bedeutet übersetzt „Schmuck der Berge“ und hat seinen Ursprung im Mittelmeerraum. Ein mediterranes Gericht ohne Oregano ist kaum denkbar. Von der Pflanze werden nach der Ernte und Trocknung die Blätter als Gewürz verwendet. Oregano wird wie viele andere Kräuter sowie in der Küche als auch als Heilpflanze gebraucht.

Mit seinen ätherischen Ölen, wie Thymol, Carvacrol und Cymol sowie seinen Gerb- und Bitterstoffen und seinem hohen Vitamin-C-Gehalt ist es als Gewürz kaum wegzudenken. In der deutschen Küche ist Oregano nur bei den Liebhabern der mediterranen Küche zu finden, was eigentlich sehr schade ist, denn die mediterrane Küche ist einer der Gesündesten. Die zur Familie der Dost gehörende Pflanze wird hierzulande auch als wilder Majoran bezeichnet. Der Duft seines ätherischen Öles liegt zwischen Majoran und Thymian.

Leicht könnte man ein ganzes Kochbuch nur mit Oregano-Rezepten füllen. In Italien gibt es an die 30 Sorten Pizzen, die nicht ohne Oregano auskommen. Auch zu allen Zubereitungsarten der Tomate gehört in den südeuropäischen Ländern wie selbstverständlich Oregano dazu.

Oregano kann z. B. in Dressing, Kartoffel-, Bohnen- Graupensuppe, Zucchini, Fleischfüllungen und in allen Fleischgerichten, wie Gulasch oder Lamm verwendet werden. Auch bei Kochfisch ist Oregano ein wunderbarer Geschmacksträger.

In Mexiko und den USA ist Oregano unter der Bezeichnung Mexican oregano erhältlich und sehr beliebt. Der dort heimische Oregano wird aus einer anderen Pflanze aus der Gattung der Eisenkrautgewächse gewonnen. Chili con carne und Chilipowder enthalten sehr viel aus dieser Sorte Oregano.

Da der Oregano in warmen Speisen besonders gut hervortritt, sollte er in Maßen je nach der Vorliebe der Köche verwendet werden. Eine Prise getrockneten Oregano an Pfannkuchen oder Omeletts verfeinert den Geschmack. Etwas mehr kann es bei italienischen Soßen und Tomatengerichten sein, vor allem wer mediterrane Speisen mag.

Es ist aber zu empfehlen, den Oregano ca. 20 Minuten vor Ende der Garzeit zuzugeben, damit er sein volles Aroma entfalten kann. Optimal tritt sein Aroma hervor, wenn er in Kombination mit Thymian, Basilikum oder Rosmarin in die Speisen kommt. Der echte Oregano sollte aber nicht in Verbindung mit unserem heimischen Majoran verwendet werden. Beim Kauf von Oregano sollte auf die Herkunft und die Qualität geachtet werden, denn billig ist hier nicht gleich gut.

Erst in den letzten Jahren wurde der Oregano hierzulande als Heilpflanze entdeckt, obwohl ihn die Griechen bereits schon vor 1000 Jahren zur Geburtsbeschleunigung und bei Hämorrhoiden verwendeten. Oregano wird zur Appetitanregung, bei Verdauungsbeschwerden und bei Beschwerden der oberen Atemwege eingesetzt. Das ätherische Öl der Oreganopflanze hat einen hohen Gehalt an Phenolen und wirkt deshalb effektiv gegen Bakterien. In der Naturmedizin wurde auch jüngst festgestellt, dass Oregano eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel hat und Entzündungsprozesse in unserem Körper unterdrückt.

Abschließend kann über Oregano nur Positives berichtet werden, egal ob es in der Küche Verwendung findet oder als pflanzliches Heilmittel seine Wirkung entfaltet.


Diese Seite empfehlen | Diese Seite verlinken





Beliebte Artikel:

Petersilie
Kartoffelsorten
Kürbis im Garten pflanzen
Zuccini pflanzen / pflegen



Sie können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns auf Ihre Tipps:


Leser-Kommentare (0)


Ihr Name:


Ihr Kommentar:


Sicherheitsabfrage:






Impressum · Online Redakteur gesucht · Haftungshinweise · Sitemap