Ein eigener Garten dient nicht nur der Erholung, er hilft auch
viel Geld zu sparen. Es wird wieder modern den Garten auch zum Pflanzen
von Obst und Gemüse zu nutzen. Sehr viel Gemüse
lässt sich hervorragend im eigenen Garten züchten,
dazu gehören nicht nur Kartoffeln und Tomaten, sondern auch
die Paprika. Für Liebhaber der scharf gewürzten
Küche, ist sie ein Unbedingtes muss. Doch auch für
Salate eignet sich die Paprika sehr gut.
Schon Mitte Januar, kann begonnen werden die Samen der Paprika
in einem Saatkasten auszusäen. Die Paprika braucht sehr viel
Wärme, um zu gedeihen, damit ist aber nicht unbedingt die
Temperatur gemeint, sondern die Zeit, wie lange sie in der
Wärme sein sollte. Aus diesem Grund darf die Paprika nicht im
Garten ausgesät werden, sondern in einem warmen Zimmer oder
einem Gewächshaus. Sehr wichtig ist es, das die
Saatkästen immer in einer warmen Umgebung stehen. Sind die
Ersten Samen gekeimt und man kann die ersten Blätter sehen,
sollten die Sämlinge pikiert werden. Ein Entspitzen ist aber
nicht unbedingt notwendig, die Paprikapflanze verzweigt sich ganz von
alleine.
Mitte Mai, wenn die Eisheiligen vorbei sind, können
die Pflanzen dann nach draußen. Die Saatkästen
sollten an einer Südwand stehen, in einem Gewächshaus
oder in einem Folienhaus, das man schnell improvisieren kann. Dazu
nimmt man einige Holzbretter, bespannt sie mit einer durchsichtigen
stabilen Folie und stellt diese Bretter so zusammen, dass die
Paprikapflanzen unter dem Folienhaus gut geschützt sind, aber
trotzdem genug Licht und dadurch auch Wärme bekommen.
Paprikapflanzen vertragen den Regen nicht sehr gut, auch davor
schützt sie das Folienhaus. Beim Gießen der
Paprikapflanzen nur die Wurzeln begießen, nie von oben auf
die Pflanzen gießen. Auch sollte nur so viel gegossen werden,
wie es notwendig ist, so werden die Wurzeln kräftiger und
können draußen selbstständig nach dem
nötigen Wasser suchen. Damit die Paprika gut gedeihen kann,
braucht sie Nährstoffe. Dafür eignet sich am besten
ein Dünger, der auch für Tomaten genutzt wird. Schon
die ganz jungen Paprikapflanzen brauchen etwas Düngung. Die
Pflanze sollte etwa alle 14 Tage gedüngt werden. Damit die
Paprikapflanzen vor Schädlingen geschützt sind, kann
man Nehmschrot unter die Erde mischen.
Möchte man im nächsten Jahr auch wieder
Paprika selbst ziehen, so kann man von den Pflanzen die Samen
für das nächste Jahr schon bekommen. Zieht man die
Pflanzen in der Wohnung, muss man das Bestäuben der Pflanzen
übernehmen. Im Freien werden die Pflanzen von den Insekten
bestäubt, das ist in der Wohnung nicht unbedingt angenehm. Ein
feiner Pinsel übernimmt die Aufgabe des Bestäubens.
Für jede Pflanze einen feinen Pinsel und damit den
Blütenstaub selbst verteilen.
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