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Gartengemeinschaft - Gemüsegarten - Rhabarber Ernte

Rhabarber Ernte





Schmackhafte rote Stiele bringen Abwechslung in den Frühlingsgarten und auf den Speiseplan. Warum also nicht Rhabarber anbauen und ernten? Eine stattliche und pflegeleichte Staude, die bis zu zehn Jahren am selben Platz wächst, das ist die Rhabarberstaude. Durch viele Tipps und Tricks wird erreicht, dass Rhabarber eine reiche Ernte bringt. Rhabarber kann durch Teilen vermehrt werden, dabei sollten frische Schnittstellen abtrocknen, bevor diese in die Erde gepflanzt werden. Gepflanzt werden sie an einen sonnigen, abgelegenen Fleck oder in den lichten Schatten.

Das Aroma

Das Aroma der fleischigen Stile reicht von mild, süß bis säuerlich. Farblich variiert Rhabarber von Purpur- bis zu Kirschrot, grün gefärbt oder rot ist hingegen das Fleisch. Dabei sind die rotfleischigen Sorten aromatischer, grünfleischige dafür ertragreichreicher. Verwendet werden die abgehäuteten Stiele vielseitig, so zum Beispiel für Kompott oder Kuchen. Das beste Aroma haben die Stiele, wenn sich die Blätter vollständig entrollt haben, also die Falten verschwunden sind.

Die Ernte

Nach der Ernte werden die giftigen Blätter entfernt. Leider nimmt auch der Gehalt an Giftstoff in den Stengeln mit der Tageslänge zu, deshalb sollte ab Mitte Juli nicht mehr geerntet werden. Ab dem Zweiten Jahr bitte immer nur drei bis vier Stiele gleichzeitig ernten. Keine Angst, im Kühlschrank halten sie sich zwei bis drei Wochen. Werden im Februar einige Pflöcke um die Pflanzen eingeschlagen, darüber eine Folie oder ein Flies gelegt, kann Rhabarber früher geerntet werden. Bereits nach sechs Wochen kann dies geschehen. Bei warmem Wetter muss die Folie gelüftet und schließlich ganz entfernt werden.

Pflanzen und Pflegen des Rhabarber

Für eine gute Ernte wird im Frühjahr ein etwa 60 cm tiefes und 90 cm breites Loch ausgehoben, dann muss die Erde mit je einem halben Eimer Kompost und Mist vermengt werden. Diese Erdmischung wird bis zu 10 cm unter den Rand eingefüllt. Den Wurzelstock bitte so einsetzen, dass die Knospen dicht unter der Erdoberfläche liegen. Die Erde wird darüber gegeben, festgedrückt und gut gewässert. Erscheinen die Blätter, dann mit Kompost mulchen, damit die Feuchtigkeit gehalten wird, die Blätter des Rhabarbers eignen sich gut zum Mulchen.

Es sollte gewässert werden, sobald die Erde auszutrocknen beginnt. Im Hochsommer und Frühherbst bitte zwei bis drei cm dick mit gut verrottetem Mist düngen. Gemulcht werden die Pflanzen mit organischem Material, um die Erde feucht zu halten und Unkrautwuchs zu hemmen. Blütenstände bitte ausbrechen, sie kosten sonst der Pflanze viel Kraft. Nun können die Blütenstiele geschnitten oder abgebrochen werden, sobald sie erscheinen, dabei darf der Wurzelstock nicht verletzt werden. Im Winter wird die Rhabarberpflanze mit verrottetem Mist gedüngt, erfrorene Pflanzenteile bitte kompostieren. Der Wurzelbereich kann auch mit Stroh gemulcht werden.

Krankheiten

Von Viren wird Rhabarbermosaik verursacht, dabei sind auf den Blättern hell- bis dunkelgrüne Mosaikmuster zu sehen, später bilden sich hellbraune Flecken mit roten Rändern. Diese Pflanzen müssen entfernt werden, um Ausbreitung zu verhindern. Außerdem gibt es noch Stengelgrundfäule, es erscheinen wässrige, braune Stellen an den Stengeln. Auch hier stirbt die Pflanze ab.


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