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Gartengemeinschaft - Gemüsegarten - Tomaten Braunfäule / Krautfäule

Tomaten Braunfäule / Krautfäule





Wer gerne frisches Gemüse in seinem Garten züchtet, freut sich natürlich über eine reichhaltige Ernte. Deshalb ist es besonders ärgerlich, wenn die Pflanzen von einer Krankheit befallen werden, die den gesamten Bestand an Tomatenpflanzen vernichten kann.
Leider gibt es genau diese Krankheit, sie wird Braunfäule oder auch Krautfäule genannt.

Die Braunfäule oder auch Krautfäule ist eine Pilzerkrankung der Pflanzen, die durch den Pilz
Phytophthora infestans verursacht wird. Dieser Pilz wird durch Regenwasser oder auch durch Gießwasser aus dem Boden auf die Pflanze übertragen. Da der gleiche Pilz auch Kartoffelpflanzen befällt, wird die Braunfäule auch Krautfäule genannt. Egal, ob nun eine Tomatenpflanze oder Kartoffeln befallen sind, die Braunfäule oder Krautfäule führt dazu, dass der gesamte Bestand der Pflanzen innerhalb kurzer Zeit vernichtet werden kann. Der Pilz bewirkt, dass die Blätter der betroffenen Pflanze sehr schnell absterben und die Früchte komplett verderben.

Was kann man also gegen die Braunfäule tun? Dazu sollte man zunächst wissen, dass die Pilzsporen durch den Wind verbreitet werden und bei feuchter Witterung oder tropfnassen Blättern der Tomatenpflanzen innerhalb weniger Stunden auskeimen. Um seine Tomatenpflanzen zu schützen, sollte man sie deshalb niemals von oben gießen und beim Gießen darauf achten, dass die Pflanze nicht nass wird.

Man sollte daher das Gießwasser nur langsam auf den Boden gießen, damit kein Wasser bis zur Pflanze hoch spritzen kann. Um die Tomaten noch weiter zu schützen, kann die Erde rund um die Pflanze abgedeckt werden. Man sollte auch darauf achten, dass kein Regenwasser an die Tomatenpflanze kommen kann. Dazu kann man entweder ein Dach für die Pflanzen bauen oder sie gleich in einem Gewächshaus halten. Man sollte aber auf eine gute Durchlüftung achten, denn auch bei hoher Luftfeuchtigkeit kann sich die Braunfäule oder Krautfäule bilden.
Deshalb sollten Tomatenpflanzen auch mit ausreichendem Abstand gesetzt werden, damit sie immer gut trocknen können.

Hat man schon einmal Braunfäule oder Krautfäule in seinem Garten gehabt, sollte man beachten, dass sich die Pilzsporen noch lange im Boden befinden und die Krankheit jederzeit wieder auftreten kann. Dieses Gebiet im Garten sollte also zunächst nicht für den Anbau von Tomaten- oder Kartoffelpflanzen genutzt werden. Auch sollten Tomaten nicht direkt neben Kartoffeln wachsen, da die Kartoffeln meist zuerst von der Krautfäule betroffen sind und die Krankheit dann als Braunfäule auf die Tomaten übergehen kann.

Eine weitere Möglichkeit, die Tomatenpflanzen vor der Braunfäule oder Krautfäule zu schützen, ist, sie regelmäßig als Vorbeugung mit Kupfersalz oder Kupferkalkbrühe zu spritzen.




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