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Gartengemeinschaft - Gemüsegarten - Schädlinge an Tomaten

Schädlinge an Tomaten





Vollreife Tomaten, die mit ihrem leuchtenden Rot die Gunst des Betrachters auf sich lenken, sind wohl der Traum eines jeden Gärtners. Besonders dann, wenn sie mit einem verlockenden Geschmack zu überzeugen wissen, ist der Anbau des Gemüses oft alternativlos. Doch ähnlich wie wir Menschen denken auch die vielen Schädlinge, die sich an den Pflanzen laben.

Welche Gefahren bestehen?

In aller Regel sind es kleine Insekten wie Blattläuse oder Käfer, die sich auf den grünen Blättern der Tomaten absetzen. Selbst wenn die Frucht von ihnen selbst nicht befallen wird, so greifen die Schädlinge doch die Substanz der Pflanze an, wenn sie an ihrem Stängel nagen und sich zu Dutzenden in den selbst geschaffenen Löchern einnisten. Oft dauert es nur wenige Tage, ehe die Tomate erste Anzeichen einer Erkrankung aufweist. Ebenso greift manch ein Insekt von unter an, beißt sich im Wurzelwerk fest und behindert die Pflanze somit bei der Aufnahme von Wasser und lebenswichtigen Mineralstoffen.

Wann sollte die chemische Keule zum Einsatz kommen?

Grundsätzlich gilt es als sehr einfach, chemische Schädlingsbekämpfer einzusetzen. Doch sie sind mitunter selbst für den Menschen gefährlich und zudem nicht in jeder Stadt erlaubt. Zudem ist ihre Benutzung höchst fragwürdig, immerhin sollte das Herz des Gärtners doch für die Natur schlagen, statt diese mit künstlichen Mitteln zu bekämpfen. Erst wenn es sich nicht vermeiden lässt und der Befall auf eine große Zahl an Pflanzen überzugreifen droht, darf zur chemischen Keule gegriffen werden. Dabei wäre aber auch anzuraten, direkt einen Fachmann kommen zu lassen, der das Problem beseitigt.

Es geht auch auf natürlichem Wege

Besser ist es dagegen, auf möglichst schonende Weise eine Lösung zu suchen. Wer Tomaten anbaut, sollte sich daher stets auch eine kleine Kolonie an Marienkäfern halten: Sie gelten als der natürliche Feind der Blattläuse und sonstigen Insekten, die mit Heißhunger über die Tomaten herfallen. Lassen sich die kleinen Krabbeltierchen nicht dazu überreden, die schmackhaften Schädlinge zu vertilgen, so können Hausmittel Abhilfe schaffen: Ein Sud aus abgekochtem Tabak, ein Wasser-Seife-Gemisch sowie Essiglösung vertreiben in der Regel den Großteil der Schädlinge binnen zwei bis drei Tagen. Zudem wird durch diese Maßnahmen die Pflanze an sich gestärkt.

Falls alle Stränge reißen

Im Zweifelsfall sollte sich der Gärtner nicht zu schade sein, eine oder wenige der geliebten Pflanzen zu opfern. Sind diese unrettbar durch Schädlinge befallen und lässt sich die Plage nicht in den Griff bekommen, so droht immer auch der Verlust der gesamten Anpflanzung. Hier dürfen also guten Gewissens einige wenige Exemplare – jene, die am stärksten betroffen sind – aus dem Boden genommen und rigoros verbrannt werden. Oft kann erst diese Maßnahme eine Epidemie vermeiden, die sich auf die bislang gesunden Gewächse ausbreiten würde. Denn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sind solche Launen der Natur für den Gärtner keine Seltenheit.


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