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Gartengemeinschaft - Gemüsegarten - Tomaten werden nicht rot im Garten

Tomaten werden nicht rot im Garten





Eigentlich hätte es so schön sein können: Die einst angepflanzten Tomaten sollten in der Sonnenpracht mit ihrem feurigen Rot den passenden Gegenpol im Farbenspiel des Gartens darstellen. Doch daraus wird mal wieder nichts, da sich das Gemüse immer noch im unreifen Grün präsentiert und nicht absehbar ist, wann die gewünschte Kolorierung eintritt.

Geduld – es lohnt sich

Im Gegensatz zu anderen Gemüsesorten kann es bei den Tomaten tatsächlich sehr lange dauern, bis die Früchte sich das erste Mal verfärben. Oft hängen die grünen, apfelähnlichen Gebilde bereits in voller Größe und Gewicht an dem Stängel des Gewächses, doch aus irgendeinem Grund will sich an der Farbe nichts ändern. Das hat freilich seinen Grund, denn erst wenn die Tomate all ihre Reife in die Frucht gesteckt hat, ist genug Energie übrig, um für den roten Farbton zu sorgen. Er ist somit der Abschluss des Prozesses – vom Samenkorn zum Lebensmittel.

Nicht auf die Sonne hoffen

Allgemein hält sich der Glaube, eine Tomate würde ähnlich wie jede andere Sorte an Obst und Gemüse lediglich das starke Sonnenlicht benötigen, um in schmackhafte Farben gehüllt zu sein. Aber auch das ist falsch. Eine Tomate kann bei entsprechend weit gediehenem Wachstum auch problemlos in der Dunkelheit erröten. Somit ist es nicht unbedingt die richtige Strategie, auf die letzten sonnenreichen und warmen Tage des Sommers zu hoffen, wenn sich das bis dahin triste Grün noch nicht in das prächtige Rot verändert hat. Die Sonneneinstrahlung hat mit der Verfärbung grundsätzlich nämlich sehr wenig zu tun.

Der Wasserentzug bewirkt Wunder

Neigt sich die warme Periode des Sommers aber tatsächlich dem Ende entgegen, ohne dass eine Rotwerdung der Früchte erkennbar ist, kann ein kleiner Tipp hilfreich sein: Die bis dahin meist täglich gegossenen Tomaten sollten nur noch sehr wenig Wasser bekommen. Sie können selbst in sehr heißen Zeiten problemlos über einige Tage ohne das kühle Nass auskommen. Stattdessen stecken sie alle Energie, die sie aus dem Erdreich ziehen können, in den Reifeprozess der Frucht. In aller Regel ist es von diesem Zeitpunkt an nur noch eine Frage von wenigen Tagen, ehe die Rotwerdung beginnt und kurz danach völlig abgeschlossen ist.

Dunkelheit kann helfen

Wie bereits zuvor gesagt, so kann die Tomate die letzten Phasen der Reife auch im dunklen Keller erleben und muss dafür nicht einmal mit der Mutterpflanze verbunden sein. Die einzelnen Früchte können also im Herbst in grünem Zustand gepflückt und in Zeitungspapier eingewickelt in den Keller gelegt werden. Dieser dunkle und kühle Raum sorgt dafür, dass die Frucht ihre letzten Reserven ebenfalls dafür opfert, um rot zu werden. Übrigens tut diese Maßnahme dem Geschmack keinen Abbruch. Wer also Ende des Sommers noch über grüne Tomaten klagt, sollte darüber nicht verzagen – mit den richtigen Handgriffen werden sie sich schon bald in festlichem Rot präsentieren.


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