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Gartengemeinschaft - Gemüsegarten - Tomatillo Anbau

Tomatillo Anbau





Die grünen Früchte ähneln kleinen Kugeln, die von lampionförmigen Hüllblättern geschützt werden. In ihrer Heimat, Mittelamerika, werden sie in unreifer Form hauptsächlich für Saucen verwendet. Ihr säuerlich-würziger Geschmack ist für mexikanische Gerichte unverzichtbar. Bekannt ist sie in Europa bereits seit der Zeit, als portugiesische und spanische Seefahrer sie von ihren Reisen nach Spanien mitbrachten. Dort entwickelte die Tomate jedoch eine höhere Beliebtheit. Dabei ist der Anbau von Tomatillo auch bei uns recht einfach.

Tomatillo-Anbau im Haus

Sie stammt aus der gleichen Familie wie Tomaten und Chilis, der Familie der Nachtschatten-Gewächse. Die Physalis philadelphica ist außerdem verwandt mit der Kapstachelbeere und der dekorativen Lampionblume. Da unser Klima mit dem ihrer Heimat nicht mithalten kann, braucht sie einen warmen Platz zum Keimen. Wer nicht über ein Gewächshaus verfügt, kann die Samen ab Anfang März in Aussaat-Erde in Schalen säen und sie im warmen Zimmer feucht halten.

Nach etwa einer Woche zeigen sich die ersten Pflänzchen. Sie wachsen schnell und brauchen bereits wenige Wochen später eigene Töpfe. Diese sollten einen Durchmesser von etwa acht Zentimeter nicht überschreiten, damit die Wurzeln nicht mehr wachsen als die Pflanze selbst. Am liebsten möchte die Physalis draußen stehen, doch ist das nicht möglich, gibt sie sich auch mit einem sonnigen Platz zufrieden. Wenn die Töpfe für die Wurzelballen zu klein werden, werden sie erneut umgesetzt. Die Erde sollte sehr nahrhaft sein. Da sie auf die Bestäubung von Insekten angewiesen sind, muss beim Anbau im Gewächshaus oder der Wohnung mit einem Pinsel der Pollen von einer zur anderen Blüte übertragen werden.

Tomatillos draußen

Wer den Tomatillos einen Platz im Garten oder in einem Kübel im Freien gönnt, wird mit reicher Ernte belohnt. Sobald die Gefahr von Frost vorbei ist, werden die jungen Pflanzen mit einem Abstand von 80 Zentimetern zu ihren Nachbarn, in humusreiche Erde gesetzt. Mit Stangen gestützt, trotzen sie auch Sommergewittern. Sie entwickeln sich zu kräftigen Büschen, die mit ihren gezackten Blättern etwa eineinhalb Meter hoch werden. Die kleinen gelben Blüten mit dem dunklen Mittelpunkt schließen nachts ihre Blütenblätter. Um zu reifen brauchen die bis zu zehn Zentimeter großen Früchte etwa 70 Tage. Dann werden sie für ihre schützende Hülle zu groß und diese reißt auf.

Lecker und gesund

Tomatillos sind keine grünen Tomaten, auch wenn sie für die Zubereitung von mexikanischen Gerichten grün verwendet werden. Ihr Geschmack erinnert an milde Stachelbeeren. Die reifen Früchte verfärben sich violett. Mit ihren Inhaltsstoffen wie Vitamine A, B und C, sowie den Mineralstoffen Kalzium, Eisen und Magnesium sind die Früchte ein wertvolles Gemüse. In ihrer lateinamerikanischen Heimat werden sie in Gemüsepfannen, Eintöpfen und Salsas verwendet. Reif geerntet schmecken sie süßlich, weshalb sie auch roh gern gegessen werden. In den südlichen USA, Indien, Australien und Südafrika wird die Tomatillo angebaut.


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