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Gartengemeinschaft - Gemüsegarten - Topinambur

Topinambur





Topinambur wird auch Erdartischocke oder Erdbirne genannt, ist ein Knollengewächs und kommt aus der Familie der Korbblüter.

Topinambur ist eine bis -30°C winterharte Pflanze. Sie stammt aus Nordamerika und wurde erstmals von Indianern im Gebiet des heutigen Neuenglands kultiviert. Erst später gelangte Tobinambur nach Asien und Europa. Bis Topinambur von der Kartoffel verdrängt wurde, war die Erdknolle in Europa sehr beliebt. Im zweiten Weltkrieg zählte sie mit zu den wenig verfügbaren Gemüsesorten und hatte so schnell seinen Ruf als Arme Leute essen weg.

Wissenswertes zur Pflanze

Topinambur ist eine anspruchslose, widerstandsfähige Pflanze. Einmal im Garten, ist es schwer sie wieder loszuwerden, da sie an Boden und Standort keine besonderen Ansprüche stellt. Sehr gerne wächst sie in humosartigen, leichten Boden. Sie erreicht eine Höhe von 1,80m bis 3,60. Aufgrund ihrer Größe und ihrer schönen gelben Blüten wird sie oft zum Einzäumen von Grundstücken verwendet. Es gibt unterschiedliche Sorten mit unterschiedlichen Farben der Knollen, ähnlich wie bei den Kartoffeln. Die Knollen können rötlich-violette, beige, hellbraune und fast weiß aussehen.

Topinambur hat ein dichtes Wurzelnetz mit birnenförmigen, süßlich schmeckenden Sprossknollen. Am hohen, starken, rauhaarigem Stängel wachsen große, langgestielte, rauhaarige Blätter. Die Blütenköpfe sind zahlreich und ähneln denen einer Sonnenblume.

Die Knollen werden 8 bis 10 cm lang und haben einen Durchmesser von 3 bis 5 cm. Die knochigen Wurzeln erinnern an Ingwer. Das Fruchtfleisch ist knackig, saftig und hat eine gelbliche Farbe. Es hat einen feinen, süßen Geschmack, welcher mit zunehmender Reife der Knolle immer aromatischer wird. Wenn die Knollen vor der Ernte etwas Frost abbekommen schmecken sie besonders gut. Die Schale ist ebenfalls essbar. Sie ist dünn, beigefarben und manchmal auch rötlich oder violette. Die Vermehrung erfolgt durch die Knollen, da die Topinambur als Kurztagspflanze unter unseren klimatischen Bedingungen keine Früchte ausbildet.

Nutzung von Topinambur

Die Knollen können roh oder gekocht gegessen werden. Da sie eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel haben, wird sie zur Ernährung bei Diabetes empfohlen. Mann/Frau sollte jedoch vorsichtig mit der Topinambur beginnen, da sich sonst unangenehme Blähungen und sogar Durchfall einstellen kann.

Die Blätter eignen sich gut zum verfüttern an Tiere, wobei hier auch langsam mit kleineren Mengen begonnen werden sollte, denn hier kann es sonst auch zu Blähungen oder Durchfall kommen.

Überwinterung

Da die Knollen winterhart sind können diese beruhigt in der Erde gelassen werden. Dort halten sie sich auch länger, als wenn sie im Herbst geerntet werden würden. Den Winter über können die Knollen dann nach Bedarf geerntet werden. Deckt man auf den Boden Stroh und/oder eine dicke Decke, wird die Pflanzstelle auch unter hohem Schnee gefunden. Es gibt auch die Möglichkeit Tobinambur Knollen in einem Eimer mit Erde im kühlen Keller zu überwintern. Vorteil, so kommt man schneller an die Knollen heran.


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