Die Zucchini gehört zu den Kürbisgewächsen und spendet roh oder gekocht viele
wichtige Vitamine, die für eine gesunde Ernährung sorgen. Ganz leicht kann man
die Zucchini sogar selbst im eigenen Garten anpflanzen. Wenn ein paar Tipps zum
Anbau und zur Pflege beachtet werden, steht der Ernte nichts im Wege.
Die Aussaat der Zucchini
Ab Mitte April können die Samen der Zucchini in Tellern auf der Fensterbank
vorgezogen werden. Da die Pflanzen frostempfindlich sind, sollte man sie
sicherheitshalber erst ab Mitte Mai ins Gartenbeet umpflanzen, beziehungsweise
draußen aussäen. Erntezeit der Zucchinipflanze ist von Juni bis Oktober. Bei
guter Pflege können also in den warmen Monaten ständig frische Zucchinis
geerntet werden.
Der Standort der Zucchinipflanzen
Das Kürbisgewächs Zucchini liebt die Sonne und sollte deshalb auch an besonders
sonnenreichen Plätzen eingepflanzt werden. Nur so können sich die zahlreichen
Blüten richtig entwickeln und die Früchte sprießen. Zucchinipflanzen brauchen
Platz, um sich optimal entwickeln zu können. Zwischen den Pflanzen sollte ein
Abstand von etwa einem Meter eingehalten werden. Ansonsten behindern sich die
Pflanzen gegenseitig in ihrem Wachstum und der Ernteertrag wird erheblich
vermindert.
Wer nur einen Balkon oder eine Terrasse, aber kein echtes Blumenbeet zur
Verfügung hat, kann trotzdem Zucchinis anbauen. Eine Zucchinipflanze kann in
einem Kübel mit einem 10 Liter Fassungsvermögen gedeihen. Am besten füllt man
den Kübel mit Blumenerde aus dem Gartencenter, worin die Zucchini am besten
gedeiht. Die Erde im Beet muss nährstoffreich sein. Daher empfiehlt sich ein
Standort in der Nähe eines Komposthaufens besonders für die Zucchini.
Die Pflege der Zucchini
Zucchinis eignen sich auch besonders gut für Anfänger im Gartenanbau. Die
schmackhafte Kürbispflanze braucht nur wenig Pflege und Extrabehandlungen.
Wichtig ist selbstverständlich der nährstoffreiche Boden, der die schnell
wachsende Pflanze mit den nötigen Nährstoffen versorgt und so für eine starke
Blüte sorgt. Daneben muss die Versorgung mit reichlich Wasser gewährleistet
sein. Die Zucchini braucht ständig Flüssigkeit und darf auf keinen Fall
austrocknen.
Bei der Aussaat im Beet bedeckt man die Pflanzensamen am besten mit Kompost, der
als natürlicher Dünger große Wirkung zeigt. Auch eine Mulchschicht ist bei
Zucchinipflanzen immer von Vorteil. Der Mulch schützt die Erde vorm Austrocknen
und hilft, der Fäulnis der Früchte vorzubeugen. Außerdem verringert der Mulch
das Wachstum von Unkräutern, die sich sonst gerne im Beet breit machen.
Die Ernte der Zucchini
Schon ungefähr acht Wochen nach der Aussaat können Zucchinis geerntet werden.
Die Früchte sind bei der Ernte ungefähr 20 cm lang. Bei dieser Größe haben sie
auch den besten Geschmack. Wer die Zucchini größer werden lässt, riskiert einen
holzig faden Geschmack. Am besten erntet man die Zucchinipflanzen regelmäßig ab.
So ist das ständige Nachwachsen neuer Früchte garantiert und der Ertrag der
Pflanzen ist am größten.