Sommer, Sonne Urlaub, das sind Begriffe, die zusammen
gehören. Immer mehr Menschen möchten sich so ein
Urlaubsflair mit der Vorstellung von Sonne, Wind und Meer nach Hause in
den eigenen Garten holen. Was eignet sich da besser als ein Strandkorb?
Sich einen Strandkorb in den Garten zu stellen macht durchaus Sinn,
denn abgesehen von der Optik schützt so ein Strandkorb optimal
vor gefährlicher Sonneneinstrahlung. Nun mag manch einer
denken, ein Sonnenschirm tut es auch, aber in einem Strandkorb zu
sitzen kann doch wesentlich reizvoller sein und ist halt schon etwas
Besonderes.
Natürlich ist ein guter Strandkorb nicht ganz billig und manch
ein Gartenbesitzer scheut die hohen Anschaffungskosten, die um die
tausend Euro liegen dürften. Für den geschickten
Heimwerker und Bastler muss ein Strandkorb aber durchaus kein Traum
bleiben, denn als günstige Alternative bietet sich der
Selbst(auf)bau an. Für unter 300 Euro lässt sich der
Traum vom eigenen Strandkorb bereits realisieren. Es ist
empfehlenswert, sich zunächst einen genauen Plan zur
Bauanleitung zu skizzieren und anzufertigen. Fertige Bauanleitungen
kann man sich natürlich auch im Fachhandel besorgen oder im
Internet downloaden.
Der erste Schritt auf dem Weg zum selbstgebauten Strandkorb
ist sicherlich die genaue Vorstellung davon, wie dieser denn einmal
aussehen soll, wenn er fertig ist. Soll das Grundgestell aus Holz oder
aus Metall sein? Wenn es Holz sein soll, soll es Fichte oder besser
Lärche sein? Aus welchem Material soll die Markise sein, um
auch schlechtem Wetter standhalten zu können? Soll sie gelb,
grün, blau oder rot gestreift sein? Oder wird eine einfarbige
Plane bevorzugt?
Mit Freude, Ausdauer und Geduld lässt sich ein
Strandkorb in zwei bis drei Tagen unproblematisch und ohne
große Anstrengung aufbauen, wenn man von den Trockenzeiten
für den Lack einmal absieht. Eine Werkzeuggrundausstattung ist
allerdings Voraussetzung für den Selbstaufbau und auch im
Umgang mit diesen Werkzeugen sollte der künftige
Strandkorbbesitzer nicht ganz ohne Übung sein. Wesentlich erleichtert werden der Aufbau und die Montage des
Schmuckstücks durch die Vorfertigung der einzelnen
Montagegruppen.
Als erstes müssen sämtliche Teile exakt zugeschnitten
werden, so wie es der jeweilige Bauplan vorsieht. Genauigkeit hat dabei
höchste Priorität. Dasselbe gilt für das
Verleimen der Bretter für die Seitenteile. Die Löcher
für die Dübel sind vorher anzuzeichnen, wobei die
Bretter haargenau bündig nebeneinander liegen müssen,
damit später nichts schief geht.
Es ist empfehlenswert, die Seitenbretter zu kennzeichnen, damit diese
später nicht vertauscht werden. Ein Strandkorb an
sich ist recht simpel gebaut. Das ist schnell erkennbar, wenn man sich
fertige Bauanleitungen aus dem einschlägigen Fachhandel
anschaut. Eine Besonderheit sind die Dachleisten. Hierbei sollte der
Heimwerker sein Augenmerk auf die Nute in den Leisten richten, damit
später kein Regen durchdringen kann.
Die handelsübliche Markisenplane von der Rolle hat in der
Regel eine Breite von 1,20 Metern. Benötigt werden
einschließlich Volant und Rückenkissen knappe 2
Meter Länge. Unter dem Strandkorbhimmel lässt sich
die Plane gut mit beidseitigem Klettband anbringen. Hinsichtlich der
Näharbeiten ist es sinnvoll, eine
Änderungsschneiderei zu beauftragen.
Sie
können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns
auf Ihre Tipps: