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Gartengemeinschaft - Heimwerker Tipps - Betonmauer sanieren

Betonmauer sanieren





Beton findet wegen seiner flexiblen Verarbeitungsmöglichkeiten und seiner modernen Ästhetik vielfach Anwendung beim Hausbau sowie in der Gestaltung von Außenanlagen. Ob Treppen, Fassaden, Grundstücksmauern oder Stützmauern an Hängen und Garageneinfahrten, selbst bei schwierigem Gelände bieten Betonmauern ein Höchstmaß an Gestaltungsfreiheit und Bausicherheit.

Dabei zählt Beton zu den langlebigsten Baustoffen überhaupt. Doch aggressive Umwelteinflüsse und Witterung lassen auch Beton altern. Haarfeine Risse und erste bröckelnde Stellen deuten darauf hin, dass die Zeit gekommen ist, die Betonmauer einmal gründlich zu sanieren. In wenigen Arbeitsschritten ist das mit den passenden Geräten und Materialien auch durch den Heimwerker schnell zu erledigen. Am besten wird die Sanierung der Betonmauer frühzeitig angegangen, ehe größere Schäden sichtbar werden. Richtig saniert, sieht die alte Betonmauer dann aus wie neu und hält wieder viele Jahre lang.

Die Sanierung Eisenbewehrter Betonmauern

Der erste Schritt zur Sanierung einer Betonmauer besteht in der gründlichen Diagnose. Wo bereits Material aus der Mauer herausbricht, ist mit einem Blick zu erkennen. Es muss jedoch auch darauf geachtet werden, wo sich bereits die haarfeinen Risse gebildet haben, durch die Regenwasser in den Beton eindringen und die Mauer von innen angreifen kann.

Bei Eisenbewehrten Betonmauern besteht dann die Gefahr, dass die Eisenkonstruktion durch Rost angegriffen ist. Wenn es bereits so weit ist, muss das betroffene Eisen freigelegt werden. Dazu wird der Beton mit Hammer und Meißel an dieser Stelle abgeschlagen. Anschließend wird das rostige Eisen mit der Drahtbürste entrostet. Ist der Umfang des Schadens größer, kann das Eisen mit Hilfe eines Sandstrahlers professionell vom Rost befreit werden. Entsprechende Geräte lassen sich über Verleihfirmen mieten.

Die Sanierung von Rissen in der Betonmauer

Sind in der Betonmauer feine oder breitere Risse festzustellen, muss der Beton in diesen Bereichen nicht unbedingt abgeschlagen werden. Bei Rissen in Breiten bis 0,8 Zentimeter reicht es oft aus, wenn spezielle Klebeharze injiziert werden. Diese Polyurethan- oder Epoxydharze haben eine hohe Dehnfähigkeit und verschließen den Riss gegen das Eindringen von Wasser.

Die entsprechenden Produkte werden mit Spritzpistolen oder mittels aufgeklebter Klebebahnen verarbeitet und sind im Baumarkt erhältlich. Die feineren Risse in der Mauer sind jedoch zu klein, um dehnfähige Harze einzuspritzen. Die Betonmauer wird deswegen im Bereich der Haarrisse mit flüssigen Epoxydharzen getränkt. Nach dem Pinselauftrag dringen diese in den Beton ein und schließen den Riss.

Je nach dessen Tiefe kann ein mehrmaliges Auftragen notwendig sein. Nach erfolgter Sanierung sollte die Betonmauer im Anschluss mit einem Schutzanstrich versehen werden. Der Betonanstrich schützt vor Wasser und Umwelteinflüssen und sichert so den lang anhaltenden Erfolg der Sanierungsmaßnahmen.




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