Eine dieser Arbeiten ist die Auflockerung des Bodens, dies erfordert zumeist eine harte körperliche Arbeit. Vor allem bei sehr festen und lehmigen Böden kann die Gartenarbeit schon mal zu einer sehr schweißtreibenden Angelegenheit werden. Die Auflockerung muss jedoch nicht per Hand erfolgen, sondern kann auch durch eine Bodenfräse bewerkstelligt werden.
Unter einer Bodenfräse wird eine landwirtschaftliche Maschine verstanden, welche die Erde automatisch auflockert. In der Landwirtschaft werden teilweise überdimensionale Geräte verwendet, Bodenfräsen sind jedoch auch als Handgeräte erhältlich. Bei Bedarf können diese auch an die Kurbelwelle eines Traktors angehängt werden, die Fräsmesser werden gleichmäßig gedreht und gewährleisten so eine gute und vor allem gleich bleibende Auflockerung des Bodens.
Durch eine langsame Anwendung der Handfräse wird der Boden stärker und feiner aufgelockert. Eine starke Auflockerung ist allerdings nicht zu empfehlen, denn hierdurch werden dem Boden wichtige Nährstoffe entzogen. Im Anschluss wachsen viele Pflanzen entweder gar nicht mehr oder wesentlich schlechter. In diesem Fall könnte es erforderlich sein, den Boden vor der neuen Saat komplett auszutauschen, was natürlich nicht empfehlenswert ist. Außerdem können durch eine zu starke Auflockerung auch Bodenerosionen entstehen, daher ist die Leistung der Maschine beim Kauf nicht immer ausschlaggebend.
Handfräsen sind vor allem für die Arbeit in kleineren Gärten geeignet, für große Felder sind diese eher nicht anzuwenden. Die Arbeitsbreite von Bodenfräsen ist beim Kauf besonders wichtig, diese beläuft sich bei Handfräsen zumeist auf 10 bis 100 cm. Die Arbeitsbreite muss dem jeweiligen Garten angepasst werden, für einen besonders kleinen und verwinkelten Garten bietet sich vor allem eine geringe Arbeitsbreite an. Bei größeren Gärten geht die Arbeit selbstverständlich wesentlich einfacher, falls eine breite Arbeitsfläche verwendet wird.
Mit der Bodenfräse kann jedoch nicht nur der Boden aufgelockert, sondern dieser auch auf die neue Saat vorbereitet werden. Die Bodenfräse kommt unter anderem auch dann zum Einsatz, wenn Verkrautete Flächen das Wachstum der Pflanzen behindert. Durch die Bodenfräse wird das Unkraut tief unter die Erde befördert, ein Hervorkommen stellt sich im Anschluss als sehr schwierig heraus. Besonders sinnvoll ist die Bodenfräse für ältere Personen und Frauen, denn die schweißtreibende Arbeit im Blumenbeet kann nicht nur die Kräfte aufzehren, sondern auch medizinische Folgen hervorrufen. Ohne eine Bodenfräse muss sich öfters gebückt werden, dies belastet den Rücken und die Knochen. Dieser Effekt wird beim Auflockern des Bodens noch einmal verstärkt, denn dann muss der Rücken auch noch die schwere und oftmals widerspenstige Erde mittragen.
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