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Gartengemeinschaft - Heimwerker Tipps - Brunnen bohren

Brunnen bohren





Ein eigener Brunnen im Garten ist eine schöne Möglichkeit, sich ausreichend mit Wasser versorgen zu können, ohne von einer Wasserleitung abhängig zu sein. In manchen Gegenden ist ein Brunnen sogar notwendig, da diese unter Umständen nicht an das zentrale Wasserversorgungsnetz angeschlossen sind. Als Beispiel wäre hier ein Wochenendhaus in einer ländlichen Gegend zu nennen.

Bei bereits vorhandener Wasserleitung sollte man vor dem Bohren eines Brunnens aber in jedem Fall eine Kosten-Aufwand-Kalkulation durchführen, da eine Bohrung doch mit nicht vernachlässigbaren Kosten verbunden ist. Man sollte sich die Frage stellen, ob der tatsächliche Wasserverbrauch eine Bohrung wirtschaftlich rechtfertigt. Ist aber dann ein Brunnen gegeben, stet einer ausgiebigen Nutzung nichts mehr im Wege. Auch kann der Brunnen zu einem optischen Blickfang gestaltet werden, indem er beispielsweise kunstvoll ummauert wird. Dennoch sollte man immer beachten, dass Wasser eine kostbare Ressource ist, mit der im Hinblick auf die Umwelt sparsam umgegangen werden sollte.

Eine Bohrung kann man so gut wie gar nicht in Eigenregie durchführen, da unter Umständen erst in großer Tiefe Wasservorkommen vorherrschen. Zudem können die Bodengegebenheiten (z.B. Gesteinsschichten) eine Bohrung erschweren. Bevor man aber ein Fachunternehmen mit einer Bohrung beauftragt, sollte man sich mit den zuständigen, regionalen Umweltbehörden in Verbindung setzten, ob gesetzliche oder geologische Gegebenheiten gegen eine Bohrung sprechen können.

Es kann durchaus sein, dass eine Bohrung sich nicht lohnen könnte, weil einfach nicht genügend Wasser vorhanden ist. Sollte der Brunnen als Trinkwasserbrunnen genutzt werden, ist dieser ohnehin anzeigepflichtig, da die Wasserqualität des Brunnens vom Gesundheitsamt kontrolliert werden muss.

Sind alle Formalitäten geklärt und ein Unternehmen beauftragt, steht einer Bohrung nichts mehr im Wege. Im städtischen Bereich sollten Unternehmen beauftragt werden, die mit kleineren Arbeitsgeräten hantieren und somit nur einen kleinen Zufahrtsweg zum Grundstück benötigen. Zudem verursachen solche Kleinbohrgeräte einen geringen Flurschaden, weniger Schmutz und minimale Lärmbelästigung. Nicht unerhebliche Faktoren im Sinne des Nachbarschaftsfriedens, da eine Bohrung durchaus ein bis zwei Tage andauern kann. Auf einem großen Grundstück in vielleicht weniger bewohnter, ländlicher Umgebung kann gerne auch ein leistungsstärkerer Bohrer auf größerem Gerät eingesetzt werden.

Wichtig ist nur, dass ausreichend tief gebohrt wird. Gerade im Sommer sackt der Wasserpegel aufgrund der Trockenheit ab, so dass selbst eine gute Pumpe kein Wasser mehr fördern kann. Gerade heutzutage sehr häufig eingesetzte elektrische Pumpen, sollten stets mit Wasser bedeckt sein, damit sie nicht leer pumpen und „schlürfen“.

Insofern bohren die beauftragten Brunnenbohrer nach dem ersten Wasserfund noch ein paar Meter tiefer. Meist können die Unternehmen auch gleich geeignete Pumpen installieren. Besonders sehenswert sind natürlich Handschwengelpumpen, effektiver aber elektrische Pumpen, durchaus auch auf Solarbasis.


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Leser-Kommentare (3)

Findling (13.04.2011 11:50:32)

Mit den Kosten sollte man etwas vorsichtig sein. Bei uns liegt das Grundwasser bei ca. 11 Metern, auf dem Weg dahin liegt alles von Sand bis Findling... Glaube nicht das man hier mit einem
"Hobby-Schöpfbohrer" weiterkommt.



Petro (28.04.2010 13:53:20)

Hallo, also ein Hexenwerk ist es überhaupt nicht. Recht simpel mit dem nötigen Werkzeug (im Baumarkt für wenig Geld zu bekommen). Bohren, Rohre legen, Ventile und Pumpe anschließen und los gehts. Hatte einen Handwerker hier und verlangte 2.000 Euro. Benötigt wurden nur 500 euro.



Frank Knobloch (19.04.2010 17:01:12)

ZU oben"Eine Bohrung kann man so gut wie gar nicht in Eigenregie durchführen, da unter Umständen erst in großer Tiefe Wasservorkommen vorherrschen"
Wenn man nicht gerade zwei Linke Hände hat, ist es kein Hexenwerk einen Brunnen selber zu "schlagen" die Kosten, können unter 300€ gehalten werden. Die Tiefe des Grunwassers ist bei uns ca.4 Meter.




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