So manche verborgenen Schätze und Geheimnisse hat man
in vergangenen Tagen dort gefunden. Jetzt soll er allerdings zum
Wohnraum umfunktioniert werden: der Dachboden. Um das Wohnen selbst
unter dem Dach überhaupt zu ermöglichen sind einige
grundlegende Dinge zu berücksichtigen. Die Höhe des
Kniestockes oder der Trempelwand, die Dachstuhlkonstruktion selbst und
natürlich die darunter liegenden Wände. Das
heißt bevor man sich ein kuscheliges Eck oder ein eigenes
Geschoss einrichten kann, sind diese Dinge zu klären um
spätere Misserfolge zu verhindern.
Unter dem Dach zu wohnen, bedeutet vor allem, den Temperaturen
beinahe direkt ausgesetzt zu sein, so schützt lediglich die
Dacheindeckung seien es Dachziegel oder Blechdächer. Umso
wichtiger ist beim richtigen Dachgeschossausbau die Wahl der richtigen
Isolierung und des optimalen Dämmstoffes. Erst durch den
richtigen Aufbau und der richtigen Isolierung wird es
ermöglicht auch in diesem oftmals unbeachteten Raum, ein gutes
Wohnraumklima zu schaffen.
Der Dachboden ist von allen Seiten zu isolieren. Das
heißt am Boden ist vor dem Einbringen des Estrichs eine
hochwertige Dämmung zu benützen um zum einen die
Trittschallwerte zu minimieren und zum anderen natürlich die
Wärme im Raum zu halten. Dadurch wird verhindert dass von den
darunter liegenden Räumen zu viel Wärme verloren geht.
Die Trempelwand oder der Kniestock ist ebenfalls gut zu
dämmen, da gerade in diesem Bereich warm von innen und kalt
von außen aufeinander treffen. Die Dachschräge ist
ein wenig gesondert zu handhaben. In diesem Bereich hat die
Dämmung den höchsten Stellenwert. Denn genau in
diesem Bereich kann man bei einer falschen Isolierung alles verlieren
im sprichwörtlichen.
Die Dämmung für die Dachschräge ist
bis hin zur Zwischendecke oder bis hin in den Dachgiebel zu ziehen. Je
nach Konstruktion des Dachstuhles. Wenn eine Zwischendecke oder eine
Zangendecke eingezogen wurde ist diese ebenfalls sorgfältig zu
dämmen bevor Ausbauplatten montiert werden können. In
der Dachschräge kann die Dämmung bestens zwischen die
Sparren eingebaut werden.
Welche Stärke man benötigt und einbauen soll, da
hilft am besten der Fachmann. Wenn die Holzkonstruktion der Sparren zu
gering ist und die eingebrachte Dämmung dicker
ausfällt so werden einfache Aufdopplungen mittels Staffeln auf
die Sparren gemacht. So wird optimal und einfach Platz für die
Dämmung geschafft. Auch für den weiteren
Dachbodenausbau ist dieses zusätzliche Aufbringen von
Staffeln, eine sehr hilfreiche Sache, da eventuelle Unebenheiten
dadurch gut ausgeglichen werden können.
Wenn die Dämmung verlegt ist, ist es wichtig eine Dampfsperre
oder Dampfbremse einzubauen. Welche Art von diesen Bahnen zu verwenden
ist, verrät der Fachmann, da diese Trennlage sehr wichtig und
ausschlaggebend für das Wohnraumklima ist.
Sobald diese verlegt ist, können im Anschluss Konterlattung
und Ausbauplatte moniert werden. Fertig zum Spachteln und Malen.
Nur mit der richtigen Dämmung und dem richtigen
Aufbau mach dieser besondere Wohnraum auch Spaß!
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