Vorrangig bei älteren Häusern wurden in der der Konzeption sehr hohe Decken eingeplant und realisiert. Dies sieht zum einen sehr schön aus und verpasst dem jeweiligen Raum ein besonderes Flair. Auf der anderen Seite lassen sich mit derartig hohen Wänden auch sehr schöne Zusatzkonstruktionen in einem solchen Haus verbauen.
Ein Beispiel hierfür ist etwa ein Hochbett oder ein sehr hohes und damit auch sehr vielfältiges Wandregal. Auch ist es möglich in hohen Räumen neue zusätzliche zweite Decken einzuziehen, unter welchen neue Kabelbäume oder sonstige Elektrik, wie etwa Halogenspots oder eine zusätzliche Dämmung versteckt werden kann.
In diesem Zusammenhang kann auch von einem Abhängen der Decke gesprochen werden. Diese wird also ein Stück nach untern versetzt und die Höhe des zugehörigen Raumes etwas verringert. Gleichzeitig entsteht zwischen alter und neuer Decke Raum für beispielsweise eine neue Isolierungsschicht gegen Schall oder Witterungsbedingte Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen.
Ein weiterer oft begründeter Anhaltspunkt für das Decke abhängen stell der Aspekt eines zu hohen Energieverbrauchs dar. Höhere Räumlichkeiten verbrauchen in logischer Konsequenz auch mehr Heizenergie, da sie mehr Volumen aufweisen, welches mit Wärme versorgt werden muss.
Um nun mit eine Abhängung zu beginnen, wird zunächst eine passende Unterkonstruktion benötigt. Diese lässt sich am besten durch eine Aneinanderreihung von Holzlatten im Abstand von etwa 50 Zentimeter über die gesamte Länge des Raumes umsetzen. Diese Grundbalken der Unterkonstruktion sollten mindestens eine Dicke von 3 mal 5 Zentimetern aufweisen, um die notwendige Stabilität gewährleisten zu können.
Nun folgt das Anbringen einer senkrecht zur ersten bestehenden Lattung, ebenfalls im Abstand von ungefähr 50 Zentimetern. Nun kann eine erneute Querlattung erfolgen und anschließend mit der eigentlichen neuen Decke begonnen werden. Jedoch muss zuvor an die einzufügende Elektronik, wie etwa Kabel und Lampen gedacht werden. Einen sehr schönen Effekt kann beim Decke abhängen durch kleine LED Spots erzielt werden. Diese ermöglichen ein modernes und gleichzeitig gemütliches Raumgefühl, da sie sich wie kleine Sterne an der Decke anordnen lassen. Besonders in Kinderzimmern stoßen derartige Verbesserungen der Lampenkonzeption sehr häufig auf Zuspruch beim Einschlafen.
Auch eine Dämmung kann nun in den neu entstandenen Zwischenraum eingefügt werden. Hierbei sollte wenn möglich im Vorfeld der Montage bedacht werden, welchen Raum die notwendige Elektronik und Dämmung benötigt, damit deren Funktion auch problemlos gewährleistet ist. Dementsprechend sind auch die Ausmaße der Querlattung im rechten Winkel zur ersten Lattung zu wählen.
Als Alternative zur einfachen Holzunterkonstruktion können bei gewissen Wandtypen auch Aluminiumprofile notwendig werden. Diese übern im Endeffekt eine identische Funktion aus und werden besonders häufig in Verbindung mit einer neuen Regipsdecke verwendet. Diese lassen sich am besten an derartigen Platten montieren. Gleichzeitig wirken diese durch spezielle Beschichtungen, etwa in Nasszellen feuchtigkeitsabweisend und gleichzeitig wärmeisolierend.
Wer entsprechend sicher gehen möchte, dem sei das zu Rateziehen eines Fachmannes vor Baubeginn hiermit ans Herzu gelegt.
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