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Gartengemeinschaft - Heimwerker Tipps - Deckenpaneele

Deckenpaneele





Ein Deckenpaneel kann jedem Raume eine ganz spezielle Wirkung verleihen. So sind diese in erster Linie für ihr schönes und gediegenes Raumgefühl bekannt. Weniger bewusst ist vielen Heimwerkern hierbei die räumliche Wirkung, welche durch das Richtige Anbringen von Deckenpaneelen hervorgerufen werden kann.

Werden die Paneele etwa in einer eher kleinen Räumlichkeit in Längsrichtung angebracht, so kann auf diese Weise eine optische Verlängerung des Raumes erreicht werden. Für das menschliche Auge wirkt dieser also im Nachhinein größer. Gleiches funktioniert jedoch auch umgekehrt. Manche ältere Häuser weisen häufig Unebenheiten und andere unschöne Proportionen in Räumen auf. In so einem Fall würde es sich anbieten, Deckenpaneele quer im Raum anzubringen. Diese Technik bewirkt eine optische Verkürzung und lässt hässliche Unebenheiten und Proportionsmängel verschwinden.

Wurden im Bau- oder Fachmarkt die passenden Deckenpaneele ausgesucht, sollten diese im Anschluss nicht sofort verarbeitet werden. Besser ist es, wenn zunächst eine Lagerung über zwei bis drei Tage in den entsprechenden Räumlichkeiten stattfindet. In diesem Zusammenhang spricht der Fachmann auch von einer Akklimatisation der Paneele an die jeweilige Raumtemperatur. Ist dies geschehen kann nun zur eigentlichen Arbeit übergegangen werden. Zuvor ist jedoch noch eine Deckenprüfung, bezüglich des Materials notwendig. Ist die Deckenseite beispielsweise aus Beton, empfiehlt sich eine Fixierung der Deckenpaneele mit passenden Dübeln.

Darauf folgend kann mit der Anbringung der so genannten Lattung begonnen werden. Diese dient als Unterkonstruktion und besteht im Wesentlichen aus länglichen Holzlatten, welche jeweils beidseitig ein Paneel fixieren sollen. Die jeweiligen Latten werden mithilfe von Durchsteckdübeln an der Decke montiert. Bei der Verwendung von Dübeln ist darauf zu achten, dass auch die richtige Bohrerstärke ausgewählt wird. Alternativ kann die Lattung auch durch Nägel angebracht werden. Dies ist beispielsweise in Holzhäusern sinnvoll. Wichtig bei der Montage ist besonders die Ausrichtung der Latten quer zur geplanten Richtung der Paneele im richtigen Abstand.

Ist es geplant unter die Lattung, etwa im Bad kleine Lichtspots zu integrieren, ist es sinnvoll eine Konterlattung anzubringen. Dieser verschafft zusätzlichen Raum für die zu versteckende Elektronik.

Stellt der Heimwerker etwa eine unebene Stelle in der Decke fest, können diese durch Latten und in schwierigen Fällen durch untergeschobene Keile ausgeglichen werden. Weiterhin beachtenswert ist das Unterlegen, der kurzen Paneelseiten. Außerdem dürfen die Fugen, speziell am Rand nicht zu gering ausfallen, da es sonst zu Aufstauchungen im Laufe der Zeit kommen kann. Am besten sind hierzu Schattenfugen geeignet. Um gekonnt Fugen im gleichen Abstand zu erhalten, ist es ratsam ein Hilfsbrett zu montieren, auf welchem die Abstände abgetragen werden können.

Nicht zu vergessen ist das Abnehmen der Nut in der ersten Paneelreihe am Rand. Hierbei ist auf die Schattenfuge zu achten. Die lose Nut aus der ersten wird nun in die der zweiten eingesteckt. Die Nut der zweiten Reihe zeigt nach innen. Jetzt kann die Befestigung der Deckenpaneele mit Paneelkrallen fortgesetzt werden, bis die Decke schließlich in einer freundlichen und gediegenen neuen Optik erstrahlt.

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