Das wichtigste für den Handwerker ist sein Werkzeug. Immerhin verhilft es ihm zu einem gekonnten und optisch ansprechenden Ergebnis. Ähnlich verhält sich beim Hobby Heimwerker. Jedoch ist hier meist die Ausstattung nicht vergleichbar umfangreich. Dies lässt sich zum einen mit den hohen Anschaffungskosten von guten Werkzeugen und zum anderen mit dem nicht so häufigen Gebrauch begründen. So wird ein Heimwerker etwa einen Trennschleifer nicht so häufig einsetzen, wie ein gelernter Berufshandwerker.
Jedoch wird auch in Haus und Hof des Öfteren einmal ein professionelles Werkzeug benötigt um schnell und effektiv arbeiten zu können. Hierzu tendieren Männer häufig zum Anschaffen teurer und massiver, wie auch Platzeinnehmender Werkzeuge. Wo diese letztendlich gelagert werden sollen, ist erst einmal zweitrangig
Nun stellt sich jedoch die Frage, wie sinnvoll ein solches Vorgehen überhaupt ist und ob es hierfür überhaupt Alternativen gibt. Diese Frage lässt sich klar mit einem Ja beantworten.
In den vergangenen Jahren hieß es zunehmend Geiz ist geil. Die Kunden, wie auch Händler gingen immer mehr dazu über Schnäppchen über Schnäppchenangebote anzupreisen. Dies schlug bei der breiten Masse auch sehr gut ein. Besonders in der aktuellen wirtschaftlichen Situation scheuen sich viele große Ausgaben zu machen. Da ist es also auch kein Wunder, dass vor allem der Markt der Leihen und Vermietungen boomt.
Fest steht, wer einen Fliesenschneider nur selten benötigt, bei dem ist es auch absolut unnötig ein komplett neues Gerät zu erwerben. Dies wäre zumindest die ökonomische Sicht auf die Dinge. Natürlich existiert hierzu auch immer noch eine emotionale Seite, welche von Männern sehr gerne als Werkzeugfieber bezeichnet wird. Mann möchte einfach sichergehen, dass das Werkzeug, welches im Schweiße seines Angesichtes verwendet wird, einem auch selbst gehört. Ein seltsamer Besitzbeanspruchender Aspekt. Dabei ist es durchaus günstig einen Fliesenschneider nur für einen Tag oder auch ein paar Stunden zu mieten.
An dieser Stelle sei es nun einmal angebracht die Preise zu vergleichen. Ein neuer Fliesenschneider im Baumarkt oder auch im Fachhandel beginnt bei etwa 40 Euro. Selbstverständlich lässt sich für dieses zugegeben sehr praktische Gerät auch wesentlich mehr Geld ausgeben. Fliesenschneider zwischen 100 und 150 Euro sind somit keine Seltenheit. Hingegen bei einer Werkzeugvermietung sind derartige und andere Hilfsmittel für das Werkeln am Eigenheim bereits ab einer Tagesrate von 5 Euro zu bekommen.
Die meisten Arbeiten im eigenen Haus oder in der Wohnung lassen sich in ein bis zwei Tagen erledigen. Somit wird an Leihgebühr für zwei Tage und 5 Euro Miete am Tag also 10 Euro insgesamt ausgegeben. Während ein vergleichbares Gerät im Fachhandel ab 40 Euro kostet. Somit wären an dieser Stelle 30 Euro gespart worden.
Sind jedoch größere Umbauten geplant, wie etwa das Fliesen eines gesamten Stockwerkes, kann ein käuflicher Erwerb durchaus in Betracht gezogen werden.
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