In unserer heutigen Gesellschaft gewinnen die eigenen vier
Wände, aber auch der eigens eingerichtete Garten, einen hohen
Stellenwert. Zudem kann der selbstständig gebaute Gartengrill
einem geselligen Sommerabend mit Freunden und der Familie das besondere
Etwas verleihen. Aber lohnt sich die Investition in Baumaterialien
für einen handgemachten Gartengrill?
In erster Linie offeriert der Baumarkt zwar eine facettenreiche Auswahl
an verschiedensten Modellen des Gartengrills, dennoch ist diese
Anschaffung oftmals ein kostspieliges Unterfangen. Vor allem
Edelstahlgrills weisen hierbei hohe Preisspannen auf. Dementsprechend
bietet sich der Eigenbau des Gartengrills nicht nur an, sondern ist
zudem eine preisgünstige Variante.
Aber auch beim selber Bauen sollte berücksichtigt werden, dass
das Metall Edelstahl ein geeignetes Baumaterial für den
Gartengrill ist. Er weist nicht nur rostfreie Eigenschaft
auf, sondern ist auch pflegeleicht und wasser-, feuer- und
witterungsbeständig. Nichts desto trotz sind viele
Gartengrills, die im Fachhandel erhältlich sind, nicht stabil,
sodass auch dies den eigenständigen Bau begünstigt.
Welche Schritte und Kriterien sollten nun konkret beim Bau
berücksichtigt werden?
Sollte nun die Entscheidung beschlossen werden, den Gartengrill selber
zu bauen, sollten schon im Voraus Rechteckrohre im Baumarkt erworben
werden. Diese können nicht nur auf Maß zugeschnitten
werden, sondern werden zudem jeweils an ihren Enden in Gehrung
gesägt und geformt.
Des Weiteren können zudem mit einer Bohrmaschine
Löcher für die im nächsten Schritt
eingesetzten Rundstäbe gebohrt werden. Die
Größe, aber auch die Abstände zwischen den
Löchern können individuell festgelegt werden.
Weiterhin kann der Rahmen nun verfestigt werden, indem er
verschweißt wird und somit auch an Stabilität
gewinnt. Hierbei eignet sich vor allem die Methode des
Schutzgasschweißens. Nach dem diesem Arbeitsschritt
können die Schweißnähten nun verputzt und
gesäubert werden. Hierbei kann ein Winkelschleifer in Anspruch
genommen werden, welcher im Baumarkt gemietet werden kann.
Nun benötigt der Gartengrill einen stabilen, aber
auch flexiblen Unterbau. Bei diesem Arbeitsschritt kann entweder eine
Gehrungs- oder Kappsäge verwendet werden. Aber auch
Trennständer für eine Flex werden benötigt,
um die Edelstahlrohre zu schneiden. Die Löcher für
die Röderachsen hingegen müssen schon im Voraus
gebohrt werden. Dementsprechend können die weiteren Bauteile
erst später verschweißt werden.
Auch der Rahmen für den Rost des Gartengrills kann
nun mit dem Unterbau verschweißt werden. Im nächsten
Arbeitsschritt kann nun das Zugblech für die Kohlwanne
hergestellt werden. Hierbei sollte ein Lochblech in Anspruch genommen
werden, welcher eine minimale Stärke von 2 Millimetern
aufweist.
Später kann das Blech in die Kohlwanne befestigt
werden, sodass die Luft beim weiteren Gebrauch des Gartengrills unter
den Kohlen durchzieht. Zudem sollte berücksichtigt werden,
dass das Lochblech kleiner ist als die Kohlewanne. Des Weiteren sollten
Abstandsbolzen an das Lochblech geschweißt werden, sodass
auch ein Abstand vom Boden der Kohlewanne zur Kohle eingehalten werden
kann. Die Kohlewanne kann hierbei in Form eine Blechkastens entweder selber
hergestellt oder aber auch gekauft werden. Zudem kann die Wanne
über dem Untergestell angebracht werden.
Auch der Grillrost kann entweder selbst verschweißt oder
gekauft werden. Dennoch sollte berücksichtigt werden, dass ein
Windblech um den Rost angebracht werden sollten.
Sie
können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns
auf Ihre Tipps: