Gartengemeinschaft.de

Gartentipps suchen
Unser Freund werden



Die Gartenecke
Zimmerpflanzen
Gartenpflanzen
Gartenteich
Gartengeräte
Gartenmöbel
Obstgarten
Gemüsegarten
Rasen
Schädlinge
Pflanzendüngung
Pflanzenvermehrung
Kompost
Gartengestaltung
Gartenpflege
Tipps & Tricks
Die Hausecke
Rund ums Haus
Technik & Energie
Einrichtung & Deko
Heimwerker Tipps
 

 

Gartengemeinschaft - Heimwerker Tipps - Gartentoilette

Gartentoilette





Eine Gartentoilette ist eine sinnvolle und meist unumgängliche Einrichtung, wenn man sich regelmäßig über einen längeren Zeitraum in seinem Garten aufhält. Befindet sich der Garten direkt am Haus, so wird man im Bedarfsfall natürlich auch die Toilette im Haus aufsuchen, ist der Garten jedoch weiter entfernt, sollte man sich zu dem Thema des Toilettengangs schon Gedanken machen. Viele Gartenbesitzer nutzen eine bestimmte Stelle in ihrem Garten, zum Beispiel einen Busch, einen Baum oder eine stille Ecke, um dort ihre Blase zu entleeren.
Werden dadurch keine Nachbarn oder Passanten belästigt, ist ökologisch gesehen dagegen nichts einzuwenden. Schwieriger dagegen wird es, wenn der Darm entleert werden muss.
Dafür eignet sich dann eine Gartentoilette in jedem Fall besser.

Die Gartentoilette kann man ganz leicht selbst errichten. Wichtig ist dabei jedoch die Bodenbeschaffenheit. Am besten eignet sich ein lockeres und wasserdurchlässiges Erdreich. Lehmboden ist weniger geeignet, da sich dort Staunässe bildet und Wasser nicht abfließen kann.

Um die Gartentoilette anzulegen, wählt man am besten ein ebenes Stück Garten, und platziert sie möglichst in einer wenig frequentierten Ecke und mit entsprechendem Abstand zu den nächsten Pflanzungen. Gerüche lassen sich besonders in den Sommermonaten häufig nicht vermeiden, und diesen sollte man ausweichen können. Als erstes muss ein großes Loch ausgehoben werden. Je nach Anzahl der Benutzer können die Maße 50 x 50 cm ausreichen, etwas größere Gruben bieten aber den Vorteil des besseren Abfließens. Die Tiefe des Lochs sollte ebenfalls mindestens 50 - 100 cm betragen.

Jetzt kann das Toilettenhäuschen gezimmert werden. In von außen nicht einsehbarem Gelände kann dabei auf die Anbringung eines Daches verzichtet werden, da der natürliche Regen und die Sonneneinstrahlung die Selbstreinigung der Anlage begünstigen. Technisch versierte Baumeister nutzen das Dach jedoch zur Gewinnung von Regenwasser, das ebenfalls zur Reinigung und zum Nachspülen benötigt wird.

Über der Grube muss jetzt noch eine Sitzvorrichtung angebracht werden, die sich zum Beispiel mit einem breiten Brett mit Loch oder zur Not auch nur mittels eines Balkens realisieren lässt. Eine Vorrichtung zum Festhalten ist unverzichtbar. Ein Eimer zum Nachspülen mit Wasser sollte ebenfalls bereit stehen.

Je nach Nutzungsintensität kann eine Gartentoilette so ohne weiteres funktionieren. Ähnlich dem Prinzip eines Komposthaufens zersetzen sich die menschlichen Hinterlassenschaften in der Gartentoilette oder trocknen einfach ein. Idealerweise kann man jeweils zum Herbst die Grube auch wieder aufschütten und das Toilettenhäuschen an einen anderen Platz mit einer neuen Grube umstellen.

Wer zum Beispiel nur in großen Abständen eine Gartentoilette benötigt, weil er zum Beispiel ein großes Gartenfest mit vielen Personen veranstalten möchte, für den lohnt sich die tageweise Anmietung eines mobilen Toilettenhäuschens mit Chemikalieneinsatz.




Diese Seite empfehlen | Diese Seite verlinken





Beliebte Artikel:

Windmühle / Windhäuser bauen
Stegplatten
Markisen imprägnieren
Betonmauer sanieren



Sie können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns auf Ihre Tipps:


Leser-Kommentare (2)

Daniel (10.03.2012 17:09:21)

@Peter:
So ein Quatsch was du da schreibst.
Da dürfen Waldtiere sowie Hunde und Katzen auch nicht in die Natur machen dürfen.
Wir kacken und pullern doch keine Chemie aus unseren Körper. Lass die Kirche mal in Dorf.



Peter (09.09.2009 13:45:25)

Absolut illegal und mit Recht, weil sehr umweltschädigend. Eine Grube muss abflusslos sein, damit die Fäkalien nicht ins Grundwasser eindringen können. Ansonsten kann man Campingklos (Chemieclo) oder Kompostklos verwenden. Sehr verwunderlich, dass heute immer noch Gartennutzer auf so eine Idee kommen. Wenn die Behörden sowas finden, z. B. auf Grund von Anzeigen des Nachbarn, kann das sehr teuer werden, wenn der Boden ausgekoffert und gereinigt werden muss.




Ihr Name:


Ihr Kommentar:


Sicherheitsabfrage:






Impressum · Online Redakteur gesucht · Haftungshinweise · Sitemap