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Gartengemeinschaft - Heimwerker Tipps - Gewächshaus Fundament

Gewächshaus Fundament





Sowohl bei handelsüblichen Gewächshäusern als auch bei Gartenhäusern ist ein entsprechendes Fundament notwendig, um die Standfestigkeit zu gewährleisten.

Im Vergleich zu individuell gestalteten und großen Gewächshäusern wird bei kleineren Häusern im eigenen Garten nur ein Stempelfundament benötigt, da es ausreichend Stabilität liefert. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass bei einem Gewächshaus mit Stempelfundament nur bestimmte Stellen auf dem Boden befestigt werden. Bei sehr kleinen Gewächshäusern werden die Eckpunkte, die vier Stempel befestigt. Jedoch muss dies nicht immer zutreffen, je nach Art und Beschaffenheit des Stempelfundaments können Verbraucher mit Hilfe der gelieferten Anleitung ermitteln, an welchen Stellen ein stabiler Unterbau notwendig ist.

Das Stempelfundament – Vorbereitung und Maßnahmen

In erster Linie wird das Stempelfundament mit der Verwendung von Erdbohrern vorbereitet. Hierbei sind die Erdbohrer Werkzeuge, die nicht nur manuell zu handhaben sind, sondern auch schraubenartig in die Erde gedreht werden müssen. Erdbohrer sind auch unter der Bezeichnung Förderschnecke vorzufinden und je nach Beschaffenheit des Bodens in unterschiedlichsten Größen erhältlich. Bei Gewächshäusern im privaten Garten sind vor allem Förderschnecken mit einem Durchmesser von 20 Zentimeter geeignet. Gleichzeitig sollte die Tiefe der Bohrlöcher mindestens 90 Zentimeter betragen, damit das Gewächshaus auch im Winter auf einem stabilen Fundament steht.

Das Fundament selbst erbauen

Je nach Beschaffenheit und den Eigenschaften des Bodens, gestaltet sich die Vorbereitung mit den Förderschnecken mehr oder weniger anstrengend. Jedoch reicht in der Regel schon ein handelsüblicher Spaten aus, um den Schnecken in der Erde Platz zu machen. Im Anschluss kann die herausgehobene Erde auch in Form von Pflanzenerde für das Gartenhaus eingesetzt werden.

Im weiteren Schritt muss der Beton nun nicht in einem separaten Eimer, sondern direkt im Bohrloch angerührt werden. Der Trockenbeton für diese Arbeitsmaßnahme ist in jedem Baumarkt erhältlich, wobei Verbraucher auf die Qualität des Fertigbetons achten sollten. Auch kann der Beton mit Ziegelstücken oder Steinchen gestreckt werden. Wenn das Bohrloch nun nahezu mit Beton gefüllt ist, ist für den oberen Anschluss eine Einschalung erforderlich.

Die Einschalung kann beispielsweise aus vier Brettern bestehen, die zusammen genagelt werden. Aber auch Ringe aus Kunststoff können für die Einschalung verwendet werden.

Im Allgemeinen sollte weiterhin berücksichtigt werden, dass das Fundament für das Gewächshaus nur wenige Zentimeter über dem Erdboden herausragen sollte. Bei kleinen Gartenhäusern reicht schon eine Höhe von 10 Zentimetern. Es sollte ausschließlich beachtet werden, dass zwischen der Erde und den hölzernen Bodenplatten des Gewächshauses kein Kontakt besteht. Schließlich muss die von der Erde ausgehende Feuchtigkeit eingedämmt werden, damit das Holz nicht angegriffen wird und aufquillt. Auch ist es erforderlich, die Köpfe der Stempelfundamente zu isolieren.

Welche Vorteile weist ein Gewächshaus-Fundament auf?

Neben der Stabilität verhindert ein geeignetes Fundament, das die Materialien, sei es Holz oder aber auch andere Stoffe, von der Feuchtigkeit der Erde angegriffen werden. Ohne das Fundament besteht direkter Kontakt zwischen der Erde und dem Gewächshaus, sodass die Materialien Feuchtigkeit aufsaugen könnten.

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