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Gartengemeinschaft - Heimwerker Tipps - Hasenkäfig Bauplan

Hasenkäfig Bauplan





Die Absicht und das Vorhaben Besitzer eines Kaninchens zu werden, reicht noch nicht aus, um eines zu kaufen und umgehend nach Hause zu holen. Es gibt einige wichtige Dinge, die vor dem Erwerb unbedingt abzuklären sind. Erstens, es ist festzustellen, ob man selbst, oder ein Familienmitglied allergisch auf Katzen ist. Viele Menschen, die eine Katzenallergie haben, haben auch eine Kaninchenallergie. Wenn dies der Fall ist, sind Kaninchen nicht die richtigen Haustiere. Gibt es keine Allergie zu berücksichtigen, dann gilt es zweitens, herauszufinden, wo die Kaninchen untergebracht, gehalten werden sollen.

Die Unterbringung des Kaninchens

Bei der Haltung in der Wohnung ist die Größe des Kaninchens ein wichtiges Kriterium für weiteres Handeln. Die kleinen Arten wiegen meist weniger als 3 kg. Zwergkaninchen eigenen sich sehr gut als Haustiere für Kinder. Um die richtige Wahl aus einem großen Angebot von Kaninchen zu treffen, ist die umfassende Auskunft und Unterweisung eines Züchters, vielleicht beim Besuch einer Kleintierzuchtschau, ratsam.

Wohnungshaltung

Der Kauf eines Kaninchenkäfigs ist eine wichtige Anschaffung. Je mehr Raum das Kaninchen zur Verfügung hat, desto besser für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Tieres. Das Käfigmindestmaß für ein Kaninchen mit ca. 2 kg beträgt 60x60x60 cm. Kaninchen, die in einem Käfig in der Wohnung gehalten werden, sollten regelmäßig aus dem Käfig gelassen werden und sich frei in der gesamten Wohnung bewegen dürfen.

Der Handel bietet ein großes Sortiment an Kaninchenställen zur Auswahl. Die Qualität der angebotenen Käfige ist meist sehr gut. Der Käfig soll aus Stahlgitter gefertigt sein, eine heraus- oder herabnehmbare Auffangschale für Exkremente, mit darüber liegenden Rost, haben, 2 große Türchen, eine Raufe für Heu, eine Wasserflasche mit Sauger, eine Rückzugshöhle und eine Schüssel für Zusatzfutter. Bei einigen Käfigen oder Käfigbausätzen lässt sich die obere Abdeckung zurückklappen oder teilweise abschieben.

Außengehege

Besteht die Möglichkeit das Kaninchen in einem Außengehege unterzubringen, kann ein größerer Hasenstall selbst zusammengestellt oder gebaut werden. Die Größe des Stalles richtet sich nach der Größe und der Anzahl der Kaninchen, die darin leben sollen. Im gut sortierten Fachhandel gibt es einige komplette Selbstbausätze, die auch von Züchtern verwendet werden. Es ist darauf zu achten, dass der hölzerne Außenstall dicht und isoliert ist. Kaninchen vertragen keine Zugluft, deshalb sollte der Stall windgeschützt und schattig aufgestellt werden.

Ein angeschlossenes, mit einer Bodensicherung versehenes Auslaufgehege im Freien wird von den Kaninchen gerne angenommen. Sie danken es mit Gesundheit und einem schönen Fell. Für die Bodensicherung sollte ein lückenloser, ebener, fest verankerter Maschendraht in den Gehegeboden eingearbeitet werden, um die Kaninchen am Freibuddeln zu hindern.

Material, Werkzeug und Zusammenbau

Meist werden glatt gehobelte Fichtenholzbretter für den Stall verwendet. Als Werkzeug für den Zusammenbau sollte ein guter Akkuschrauber zur Hand sein, die kontrollierten Einzelteile des Bausets, der Plan und die Aufstellanleitung. Mit diesen Hilfen kann man schnell die Rückenwand, die Seitenwände, die Mitteltrennwände, die Bodenplatten zusammenpassen und aufstellen.

Zum Schluss werden die Türchen eingefügt, die Abdeckplatte aufgelegt, die Stützen für das Schrägdach, die Dachschalung, Dichtmaterial und Bitumenpappe aufgesetzt und befestigt. Zur Komplettierung können Windbretter und Dachschindeln angebracht werden.

Mit einigem, selbst gebastelten, Zubehör lassen sich längere Stellbeine, Höhlenbauten, Türchen, Leitern und Trampelstege sowie Zusatzschlupfhäuschen im Freilaufbereich einbringen. Bevor die Kaninchen die neue Heimstatt beziehen dürfen, sind eine abschließende Kontrolle der Absperrmöglichkeiten, der Stabilität und Wetterfestigkeit unumgänglich.


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