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Gartengemeinschaft - Heimwerker Tipps - Holzterrasse anlegen / bauen

Holzterrasse anlegen / bauen





Eine Holzterrasse ist ein optisches Highlight und verleiht dem Außenbereich gleich ein viel wohnlicheres, fast mediterran wirkendes Flair. Neben der Optik bietet ein Holzfußboden natürlich noch mehr Vorteile. Er heizt sich im Sommer nicht zu stark auf, so dass man ihn problemlos auch barfuß begehen kann, durch die Riffelung im Holz ist er rutschfest, pflegeleicht und bei entsprechender Pflege und gut ausgewählter Holzart auch sehr langlebig.

Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet das brau-rötliche Bangkirai-Holz. Aber auch die Douglasie oder die Kanadische Rot-Zeder sehen edel aus. Teilweise haltbarer sind Hölzer wie Ipe, Teak und Cumaru noch haltbarer als die zuerst genannten, allerdings sind diese auch erheblich teurer als Bangkirai. Bei regelmäßiger Pflege mit z.B. Bangkirai-Öl zum Schutz des Holzes vor Wettereinflüssen ist aber auch hier ein langes Leben garantiert.

Vor Baubeginn ist es wichtig, genaue Pläne über die Größe der Holzterrasse zu machen, um den Materialbedarf kalkulieren zu können. Empfehlenswert kann das Abstecken der Terrassenfläche mit Holzpfählen und gespannten Schnüren sein. Bei der Terrassenform sind der Phantasie aber keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollte man sein eigenes handwerkliches Geschick auch nicht überschätzen und zu viele Rundungen und Winkel einplanen.

Auch ein vorhandener Lichtschacht sollte mit in die Planung einbezogen werden. Es wäre sehr ärgerlich, wenn die fertig erstellte Holzterrasse letztendlich nicht bündig mit dem Schacht abschließen würde. Sollen optional in den Holzboden integrierte Leuchten eingearbeitet werden, können genaue Abstände der Lampen und die dafür notwendige Stromversorgung festgelegt werden.

Wichtig ist bei einer Terrasse der tragende Untergrund. Dafür muss zuerst bis zu einer Tiefe von ca. 30 Zentimeter ausgeschachtet, der Untergrund verdichtet und mit Schotter, Kies oder Split aufgefüllt werden, der verhindert, dass sich Staunässe unter der Terrasse sammelt. Anschließend wird eine circa 5 Zentimeter dicke Schicht Verlegesand aufgebracht, auf dem schwere Betonplatten positioniert werden, welche die Holzrahmenkonstruktion letztendlich stützen und tragen.

Dabei sollte der Abstand der Betonplatten nicht zu groß gewählt werden, um ein Durchhängen der Traghölzer zu verhindern. Sind die Platten ausgerichtet und in Waage gebracht, können darauf die Tragehölzer montiert werden, auf denen letztendlich die Terrassenbretter geschraubt werden. Begonnen wird dabei am Haus unter Einhaltung einer kleinen Fuge zwischen den jeweiligen Brettern und zwischen dem Brett und der Hauswand.

Zur Verschraubung der Bretter sollten natürlich rostfreie Edelstahlschrauben verwendet werden. Bebilderte, sehr detailliert geschilderte Bauanleitungen sind unter anderem auch im Baufachgeschäft kostenlos erhältlich, in dem auch das benötigte Baumaterial eingekauft werden kann.

Dank einer gut durchdachten Planung ist der Bau einer Holzterrasse einfach und mit etwas Unterstützung auch sehr schnell durchzuführen. Eine Entscheidung, die man bei Betrachtung des Endresultats nicht bereuen wird.


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