Eine Pergola bietet zahlreichen schönen Pflanzen wie z.B.
Kletterrosen, aber auch nützlichen wie z.B. Weinreben viel Platz zum
Wachstum. Bei der Materialwahl, sollte man allerdings nicht nur den
optischen Eindruck hinsichtlich des Stils zum gesamten Haus entscheiden
lassen, sondern auch die Qualität des Materials stets im Auge behalten.
Als Material eignen sich beim Bau einer Pergola sowohl Kant- als auch
Rundhölzer.
Die gesamten tragenden Pergolabalken werden auf einem
Fundament aus Trägereisen befestigt. Diese Trägereisen befinden sich
einbetoniert auf dem Boden. Das Flacheisen lässt sich mitsamt Fundament
durchbohren und am unteren Ende auseinander biegen. Auf diese Weise
wird es möglich, dass beide Seiten des Eisens nach oben gebogen werden
können, damit der Holzträger der Pergola daran sicher verschraubt
werden kann.
Achten Sie darauf, dass alle Eisenteile der Pergola verzinkt
sind, damit diese nicht schon nach kurzer Zeit von Rost betroffen sind.
Eine Pergola lässt sich sowohl aus Kanthölzern, Balken und
Brettern selbst zurechtschneiden und zusammenbauen, oder aber aus
Fertigteilen nach Bauplan zusammenbauen. Bei einer fertigen Pergola
muss man allerdings mit dem Nachteil rechnen, dass diese in der Regel
nur durch Schrauben befestigt werden, und über keine Nut sowie Zapfen
verfügen.
Problematisch ist dies im Hinblick auf die
Witterungsbeständigkeit. Beim Eigenbau werden alle Holzteile so
miteinander verbunden, dass sich keine Feuchtigkeit an den
Verbindungsstellen sammeln kann, wie dies leider bei vielen
Fertigpergolen der Fall ist.
Wenn Sie beim Selbstbau einer Pergola Schrauben verwenden,
sollten diese etwas weiter in das Holz eingeschraubt werden. Die
Vertiefung wird dann mit Flüssigholz ausgefüllt. Dies hat den Vorteil,
dass an der Stelle zwischen Holz und Metall kein Wasser eindringen kann.
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