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Gartengemeinschaft - Heimwerker Tipps - Sichtschutzzaun

Sichtschutzzaun





Wer möchte nicht gerne in seiner Freizeit ein paar schöne Stunden auf seinem Grundstück verleben – und das möglichst ungestört vor Fremden und neugierigen Blicken der Nachbarschaft oder vorbeigehenden Menschen. Leider verfügt nicht jedes Grundstück über einen natürlich gewachsenen Sichtschutz in Form einer Hecke oder mehrerer Bäume. Gerade in städtischen Neubausiedlungen mit dichter Bebauung und womöglich kleinen Reihenhausgrundstücken, möchte man sich deshalb etwas Privatsphäre schaffen. Leider dauert der Wuchs einer immergrünen Hecke in der Regel mehrere Jahre. Insofern stellen Sichtschutzzäune eine schnelle und optisch durchaus ansehnliche Alternative dar, sich vor den Blicken zu entziehen.

Im Fachhandel wird eine Vielzahl an bereits vorgefertigten Sichtschutzelementen aus Holz in allen erdenklichen Größen angeboten. Mit Hilfe dieser Elemente ist es relativ einfach, einen blickdichten Zaun zu errichten. Die Zaunelemente werden einfach an Zaunpfosten geschraubt, die in den Boden mit Pfostenträgern einbetoniert wurden. Die dafür notwendigen Baumaterialien wie H-Anker, Schrauben, Befestigungswinkel usw. sind in jedem Baumarkt erhältlich. Zu beachten ist nur, dass die Zaunelemente aus witterungsbeständigen Materialien bestehen und die Pfosten fachgerecht und genügend tief einbetoniert werden, um ausreichende Stabilität und Tragfähigkeit zu erzielen. Ist dies nicht gegeben, könnte schon ein kleiner Herbststurm den Zaun zu Fall bringen.

Häufig haben die Sichtschutzelemente eine Höhe von 180 Zentimeter. Der Form selbst sind hierbei keine Grenzen gesetzt – ob mit Rundung, integriertem Spalier oder in polygonaler Form. Zudem gibt es im Fachhandel häufig auch zu den Elementen passende Gartentore, die somit hervorragend in den Zaun integriert werden können.

Darüber hinaus sind auch die verwendeten Hölzer unterschiedlich. Attraktiver, aber natürlich auch erheblich teurer sind Zäune aus Bangkirai, Teak oder anderen Edelhölzern. Bei entsprechender Pflege mit Holzschutzprodukten, halten diese aber auch erheblich länger als einfache, sehr günstige Sonderangebote aus dem Baumarkt aus zum Teil gepresstem Holz, das sich zudem mit der Zeit grünlich verfärbt.

Sehr ansehnlich wirken auch vorgefertigte Zäune aus Bambus, die aber unter Umständen aufgrund des unregelmäßigen Bambuswuchses, keinen vollständigen Blickschutz garantieren können. Preiswerter sind Bambussichtschutzmatten, die an vorhandene Pfosten montiert werden können. Meist sind diese Matten aber nicht starr genug, so dass diese entweder nur auf einem vorhandenen Maschendrahtzaun montiert oder nur über eine kurze Strecke als Zaun verwendet werden sollten.

Selbstverständlich kann man sich auch sehr einfach Sichtschutzelemente aus Holz selbst bauen. Allerdings ist dies meist kostspieliger, als vorgefertigte Elemente im Baumarkt zu erwerben.

In jedem Fall sollte der errichtete Sichtschutzzaun dann noch mit Pflanzen begrünt werden, um Kontraste zu schaffen und dem Zaun ein „natürlicheres“ Flair zu verleihen. Da der Sichtschutz Dank des Zaunes gegeben ist, haben diese Pflanzen auch alle Zeit der Welt, um zu wachsen.


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