Wenn der Frühling kommt und die ersten
Sonnenstrahlen zum Verweilen im
Garten einladen, ist es Zeit sich eine gemütliche Sitzgelegenheit zu
bauen. Sie soll die günstigen Angebote der Gartenfachabteilungen
möglichst unterbieten und dabei komfortabel und bequem sein. Dabei darf
sie ruhig etwas aus dem Rahmen fallen und die althergebrachten
Vorstellungen der klassischen Holzbank, mit einem Lächeln zur Seite
drängen. Hier finden Sie eine Bauanleitung für die Sitzbank des 21.
Jahrhunderts, die diesen Anforderungen gerecht wird. Aber Achtung:
Diese Bank ist nichts für Konservative.
Sie benötigen dazu:
- 8 alte Autoreifen
- 1 Rückbank von einem ausgedienten Fahrzeug (Schrottplatz)
- 1 Spanplatte (Maße: 2 Meter lang, 1,50 Meter hoch, 2 Zentimeter breit)
- 2 Besenstiele
- 1 Abdeckfolie (Baumarkt für Malerarbeiten)
- 1 Bohrer
- 1 Hammer
- 1 Packung Reißbrettstifte
- 1 Rolle etwa 25 Meter Draht (Durchmesser 0,5 Zentimeter)
- wasserfeste Farben nach Wunsch
Anleitung:
Bemalen Sie die Spanplatte mit einem wilden Muster oder
sprühen Sie sie mit buntem Lack ein auf beiden Seiten. Verfahren Sie
ebenso mit den Besenstielen - je bunter, desto besser.
Verbinden Sie jeweils vier Reifen mit dem Draht, so dass eine
Einheit daraus entsteht. Diese Reifenblöcke sind die Unterlage für die
Rückbank, die Sie sich auf dem Schrottplatz oder anderweitig besorgt
haben. Wenn die Rückbank die gleiche Farbe wie die Reifen hat und
eventuell aus Leder besteht, wäre das optimal. Das ergibt einen schönen
Kontrast zu den anderen Teilen.
Positionieren Sie die Sitzbank jetzt an den Platz an dem sie
verbleiben soll. Sie ersparen sich dadurch unnötige Schlepperei und
schonen Ihren Rücken dabei. Die Rückbank befestigen Sie nun mit dem
Draht an den Reifenblöcken. Dafür ist es notwendig die Reifen seitlich
umzukippen und die Rückbank daran an zu legen. So haben Sie eine
bessere Arbeitsfläche und außerdem bekommt die Rückbank so die richtige
Position.
Danach richten Sie die fast fertige Sitzbank auf. Jetzt kommt
der Bohrer zum Einsatz. Bohren Sie acht Löcher in die Platte, jeweils
vier rechts und links, und zwar so, dass Sie einen Draht damit an den
seitlichen Rändern der Rückbank, oben und unten, befestigen können.
Dann positionieren Sie die beiden Besenstiele vor die nun
fertige Sitzbank zu beiden Seiten und schlagen sie mit dem Hammer etwa
20 - 30 Zentimeter tief in die Erde ein.
Die Folie befestigen Sie mit den Reißbrettstiften am oberen
Ende der Spanplatte und an den oberen Enden der Besenstiele, mit
Spannung. Sie sollte nicht durchhängen. Hierbei handelt es sich um Ihre
Überdachung.