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Gartengemeinschaft - Heimwerker Tipps - Stegplatten

Stegplatten





Kaum steigen die Temperaturen in den zweistelligen Bereich, zieht es die Menschen naturgemäß nach draußen, im Idealfall auf eine vorhandene Terrasse, auf der sie gemütlich auf einem Liegestuhl sitzend, die frische Luft genießen. Optimal wäre es sogar noch, wenn es an dem ausgewählten Freiluftplatz eine vor Wind, Niederschlägen und UV-Strahlung schützende Ecke gäbe, in der man allen klimatischen Widrigkeiten beruhigt entgegensehen kann. Perfekt sind dafür Terrassenüberdachungen mit Stegplatten geeignet.

Diese robusten, meist aus Polycarbonat, Acryl- oder Plexiglas bestehenden Hohlkammerplatten sind extrem schlagfeste, witterungsbeständige Kunststoffplatten, die ideal für Terrassenüberdachungen, Gewächshäuser, Carports oder aber auch als Seitenwände verwendet werden können. Es gibt sie in unterschiedlichen Farbtönungen. Getönte Stegplatten sollten insbesondere dann ausgewählt werden, wenn diese der Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Bei der Verwendung von klaren Platten, könnte unter Umständen eine unangenehme Blendung der unter der Überdachung sitzenden Personen entstehen. Zudem heizt sich die überdachte Fläche nicht ganz so extrem auf.

Bei Niederschlägen ist allerdings mit etwas Lärmentwicklung durch das Prasseln der Regentropfen auf der Dachfläche zu rechnen. Die Eigengeräuschentwicklungen der Platten bei einsetzenden Temperaturschwankungen sind dagegen vernachlässigbar. Auch gestaltet sich die Reinigung der Platten als absolut unproblematisch. Stegplatten besitzen meist eine porenlose Oberfläche, wodurch sich so gut wie kein Schmutz festsetzen kann.

Verstaubte Platten können einfach mit einem weichen Schwamm und Wasser abgewischt werden. Dies sollte niemals trocken geschehen, da ansonsten durch kleine Steinchen Kratzer entstehen können. Bei gröberen Verschmutzungen kann gerne etwas Reinigungsmittel verwendet werden. Diese größere, aber dennoch schnell zu erledigende Putzaktion empfiehlt sich in der Regel zu Beginn des Frühjahrs und im Spätherbst.

Das Verlegen von Stegplatten ist auch in Eigenregie gut möglich. Einige Dinge müssen aber dennoch beachtet werden. Löcher sollten niemals zu dicht an der Plattenaußenseite gebohrt werden und mindestens 6 Millimeter Abstand vom Plattenrand zum Lochmittelpunkt aufweisen. Verwendete Schrauben sollten keinen abgeschrägten Kopf besitzen, da so durchaus Risse entstehen könnten.

Weiterhin sollten die Schrauben auch nicht zu fest angezogen werden. Aufgrund von Temperaturschwankungen treten immer wieder Schrumpfungs- und Dehnungsprozesse ein, wodurch bei zu geringem Spielraum ebenfalls Spannungsrisse entstehen können. Auch sollten speziell für die Stegplatten verfügbare Unterlegscheiben verwendet werden, um auftretende Druckkräfte gleichmäßig zu verteilen und ein Durchbiegen zu verhindern.

Nachteilig bei Stegplatten ist die Bildung von Kondenswasser innerhalb der Hohlkammern, da Stegplatten niemals vollständig wasserdampfundurchlässig sind. Dieser natürliche Vorgang der Feuchtigkeitsbildung bei extremen Temperaturschwankungen kann aber durch die Verwendung eines speziellen Gewebebandes, welches die Platten an der oberen Stirnseite verschließt, weitgehend verhindert werden.

An der unteren Seite können sie mit einem Band beklebt werden, das die Verdunstung ermöglicht. Diese Feuchtigkeitsbildung tritt aber nur temporär auf und trübt nicht die Freude an den zwar teuren, aber dennoch hochwertigen Stegplatten, die schnell die Atmosphäre eines luftigen Wintergartens schaffen können.


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