Mit einer Vogelvilla kann der Mensch die daheim gebliebenen Vögel im Winter nicht nur beobachten, sondern über die frostigen Monate auch durch Fütterung helfen.
Im Folgenden erhalten Interessierte eine Anleitung für den Bau einer Vogelvilla.
Was im Voraus beachtet werden sollte
Die Vogelvilla sollte so angelegt werden, dass sie durch ihre Größe und Beschaffenheit möglichst vielen Vögeln eine Winterhilfe bieten kann. Zudem sollten die Futterspender so integriert sein, dass sie möglichst wartungsarm sind und das Futter gegen die Wetter- und Witterungsbedingungen geschützt ist.
Auch sollte die Vogelvilla keine Gefahrenstellen aufweisen, damit sich die Vögel nicht verletzen.
Der Futterspender
In der Vogelvilla sollte der Futterspender in der Mitte zentriert sein, damit alle Vögel herankommen können. Damit der Spender zudem von oben befüllt werden kann, sollte eine Dachhälfte der Villa aufklappbar sein. Darüber hinaus sollte die Verbindungen zwischen den beiden Dachflächen rechtwinklig sein, damit die eingesetzten Scharniere, aber auch der Dachasphalt vor Niederschlag und Regen geschützt ist. So ergibt sich auch die Form der Giebelflächen, die in der Lage sind, das Dach zu tragen. Die Bauteile für die Vogelvilla können entweder selbst oder auch im Baumarkt zugeschnitten werden. Das Brett, aus dem die Teile nun zugeschnitten werden, sollte mindestens 2ß x 200 Zentimeter groß sein.
Erster Schritt
Die Verbindung der Bauteile sollte durch Holzschrauben aus Edeltstahl erfolgen, da diese korrosionsbeständig sind. Um nun die entsprechenden Stellen vorzubohren, sollte ein dünner Bohrer verwendet werden. Provisorisch sollten die Bauteile auch mit Schraubzwingen präzise zusammengefügt werden.
Damit sich die Holzschrauben jedoch einschrauben lassen, sollten die vorgebohrten Löcher aufgefräst werden. Als Alternative eignen sich jedoch auch Holzdübel, die anschließend durch Verleimen miteinander verbunden werden. Eine zügige Variante bilden jedoch die Holzschrauben, da beim Leim auch die Abbindezeit berücksichtigt werden muss.
Zweiter Schritt
Vor dem endgültigen Zusammenbau müssen die beiden Seitenteile der Vogelvilla verarbeitet werden. Je nach persönlichen Vorstellungen und Vorlieben können die von außen sichtbaren Seitenteile auch gemalt und mit Mustern verziert werden.
Nach Belieben können in die Seitenleisten auch kleine Rechtecke ausgesägt werden, in die anschließend Plexiglasscheiben eingefügt werden können. Dieser Schritt muss nicht unbedingt durchgeführt werden, führt jedoch zu einer ästhetischen Optik der Vogelvilla.
Dritter Schritt
Nun können die beiden Seitenteile und auch die Bodenleiste, wie in Schritt 1 beschrieben, miteinander verbunden werden.
Für die Sitzstangen müssen nun in die Seitenblenden Löcher gebohrt werden. Bei dieser Arbeit wären eine mobile Werkbank und eine Klemmvorrichtung empfehlenswert, da die Bauteile so exakt und präzise verarbeitet werden können.
Der Feinschliff
Falls die Bauteile der Vogelvilla nicht schon im Voraus lackiert und gestaltet werden, lohnt sich im letzten Schritt der Feinschliff. Der Unterbau der Vogelvilla sollte entweder mit mittlerem oder auch feinem Schleifpapier geglättet werden. Auch die Oberflächen der äußeren Vogelvilla können mit dem Schleifpapier behandelt werden.